SPD-Fraktion bezieht nach Besuch klar Position

Bad Arolser Jugendzentrum „Come In“ mit Sanierungsbedarf

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Signal für Neubau oder Umbau: Die SPD-Fraktion im Arolser Stadtparlament hat das Jugendzentrum „Come In“ besucht.   

Bad Arolsen. Mitglieder der SPD-Fraktion und des Stadtverbandsvorstandes haben im städtischen Jugendzentrum mit Jugendlichen und Mitarbeitern über deren Erwartungen und Perspektiven gesprochen.

Die SPD-Fraktion sieht die dringende Notwendigkeit eines Neubaus oder einer Sanierung, damit die erfolgreiche Arbeit im „Come In“ weiterhin geleistet werden kann.

„Für uns Sozialdemokraten war das Jugendzentrum schon immer mehr als nur eine städtische Einrichtung,“ erklärte Fraktionsvorsitzender Eberhard Eckhardt zum Abschluss des Besuchs.

„Wir waren von Anfang an Befürworter und Unterstützer der Einrichtung. Die Arbeit und die Aufgaben sind heute vielfältiger geworden und gerade in Bezug auf Integration und Inklusion wird hier viel geleistet.

Das alles braucht auch gute räumliche Voraussetzungen. Das alte Gebäude wird dem nicht mehr gerecht und weil das „Come In“ für uns eine kommunalpolitische Herzensangelegenheit ist, werden wir uns für Neubau oder Grundsanierung einsetzen.“

Dass die Jugendlichen sich an der Planung ihres Jugendzentrums beteiligen wollen, machte das lebhafte Gespräch mit den Stadtverordneten deutlich und es wurden ganz konkrete Vorschläge und Wünsche geäußert: Das Cafe, das als zentraler Treffpunkt mit dem Prinzip der offenen Türe grundsätzlich allen Jugendlichen offen steht, soll in jedem Fall erhalten bleiben. Gebraucht werden auch die Küche, die Übungsräume für Musik und Singen, Freizeitbereiche mit Kicker, Billard, TV und W-LAN und der „Mädchenraum“ und der „Jungenraum“ als Rückzugsmöglichkeiten. Wichtig sind Räume für Gruppenaktivitäten aber auch Möglichkeiten zum Lernen und um Hausaufgaben zu machen, wenn im häuslichen Bereich ungestörtes Arbeiten nicht möglich ist.

Klar war für die jungen Menschen und die Mitarbeiter auch, dass ein Neubau möglicherweise auch zu Abstrichen führen kann. So wird beispielsweise auf die großzügigen Räumlichkeiten der ehemaligen Disco verzichtet werden müssen.

Die zentrale Lage, die gute Erreichbarkeit und die Tatsache, dass der Standort angenommen ist, sprechen für den Birkenweg. „Außerdem haben wir hier gute Nachbarn und das ist Gold wert,“ ergänzte Friedhelm Schüttler, der Leiter des Jugendzentrums.

Als Ausweichquartier für die Bauphase brachte Stadtrat Udo Jost das Berufsbildungswerk ins Gespräch. Hier gibt es Sportmöglichkeiten und ein funktionierender Freizeitbereich. (r)

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