Mengeringhausen

Bärbel Esau schließt in der kommenden Woche ihre Apfelannahmestelle

- Bad-Arolsen-Mengeringhausen (-ah-). Bärbel Esau ist in Mengeringhausen so etwas wie eine Institution geworden: Bei ihr wurden in der Zeit der Obsternte seit 1976 die Äpfel zum Entsaften durch verschiedene Fruchtsafthersteller gesammelt. Bis zu 200 Tonnen wurden es in guten Jahren in einer Saison. Doch dieses letzte Jahr, in dem sie nun die Annahme- und Verkaufsstelle schließt, brachte bisher ganze vier Tonnen. Es ist die mit Abstand schlechteste Ernte.

Vor 33 Jahren übernahm die Mengeringhäuserin vom Lebensmittelgeschäft Ashauer die Apfelannahmestelle. „Die Säcke standen damals an der Kirche, das war ein witziges Bild“, erinnert sich Bärbel Esau.Zunächst nahm die Firma Hillebrand in Fritzlar das Obst ab. Danach wurde die Firma Becker aus Nörten-Hardenberg Vertragspartner. Die ersten Säcke waren seinerzeit bei Esaus im Treppenhaus deponiert worden, die Äpfel wurden im Kälberstall zwischengelagert. Inzwischen werden die Äpfel in Containern zur Abholung aufbewahrt. Die Saftkisten werden in der Scheune gestapelt. Die Auswahl von dieser Marke ist größer als in manchem Getränkemarkt, wie Bärbel Esau berichtet. Immerhin 26 Sorten werden im Tausch gegen das rohe Obst angeboten oder für andere Käufer.

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