Duo in RE gastiert in Stadtkirche

Barockes im Arolser Sommerkonzert

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Höfische Barockmusik mit Instrumenten aus der Zeit Ludwigs XIV. ließen Anja Engelberg (l., Viola da Gamba) und Přemek Hájek (Barockgitarre und Theorbe) beim Sommerkonzert in der Stadtkirche aufleben.

Bad Arolsen. Sein Ziel, die Zuhörer in die Kammer Ludwigs XIV. zu entführen, übertraf das Duo in RE gründlich. Was beim dritten Sommerkonzert in der Arolser Stadtkirche geboten wurde, hätte auch bei Festen am Hofe von Versailles prächtig unterhalten.

Eben „höfische Barockmusik at its best“, wie Stadtkantor Jan Knobbe die Künstler Anja Engelberg und Přemek Hájek ankündigte. Die Faszination an der Musik hielt sich dabei stets die Waage mit Klang und Erscheinungsbild der ungewöhnlichen Instrumente sowie der Fertigkeit, mit der diese gespielt wurden.

Versiert und temperamentvoll

 Im Mittelpunkt standen Werke des barocken Komponisten Marin Marais, die mit dem Film „Die siebente Saite“ eine kleine Renaissance erlebt haben. Titelgebend war Marais´ Instrument, die Viola da Gamba, im Sommerkonzert versiert und temperamentvoll von Anja Engelberg gespielt.

 Etwa in der Suite G-Dur, mit der Hájek und Engelberg den Abend eröffneten und die den eigentümlich verhaltenen Klang der mit dem Bogen gestrichenen Gambe und der verwandten Barockgitarre anschaulich hören ließ. (sim)

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