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Bathildisheim kann mithilfe von Spendern Fahrrad-Rikscha anschaffen

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Männer und Frauen stehen um eine Fahrrad-Rikscha mit hellblauem Regenschutz herum.
Rikscha-Spende an das Bathildisheim: von links Bathildisheim-Vorstand Jens Wehmeyer, Jürgen Schimmelpfeng (Müntinga und Puy), Wolfgang Hergesell (ehrenamtlicher Fahrer), Mitfahrerin Michaela Best, Andrea Pilapl (Koordinatorin Bunte Vielfalt) und Claus Beller (Evangelischen Bank). In der Rikscha nimmt Willi Heinrichs Platz. © Heike Saure

Noch macht Fahrradfahren bei niedrigen Temperaturen und matschigen Straßen wenig Spaß. Doch die Vorfreude auf ausgedehnte Fahrrad-Rikscha-Touren ist umso größer.

Bad Arolsen - Schön, dass bald auch Bewohner des Bathildisheims in den Genuss einer Ausfahrt kommen können. Das neue Angebot richtet sich vor allem an diejenigen Bewohner, die körperlich nicht in der Lage sind, alleine Fahrrad zu fahren.

Dafür haben neben vielen anderen Spendern besonders die Evangelische Bank mit einer Spende von 3000 Euro und das Architekturbüro Müntinga und Puy mit 1000 Euro gesorgt.

Menschen mit Behinderungen Ausflüge ermöglichen

Zwei Personen können nebeneinander in der Rikscha Platz nehmen, eine weitere Person steuert das Gefährt und wird beim Strampeln von einem Elektromotor unterstützt.

„Es ist eine sehr schöne Sache, dass mit der Fahrrad-Rikscha auch den Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit gegeben wird, sich in der freien Natur zu bewegen“, bestätigt der Direktor der Vertriebsregion Mitte-West der Evangelischen Bank, Claus Beller.

Ehrenamtliche Radfahrer gesucht

Das Projekt der Fahrrad-Rikscha ist im Bathildisheim im Bereich der „Bunten Vielfalt“ verortet. Deren Koordinatorin Andrea Pilapl freut sich schon jetzt auf viele schöne Ausflüge in die nähere Umgebung, die sie mit ehrenamtlichen Fahrradfahrer:innen plant und umsetzt.  

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