Inbetriebnahme im kommenden Mai erwartet

TSV Berndorf baut Vereinsheim

Twistetal-Berndorf - Die Bauarbeiten für das Vereinsheim des TSV Berndorf haben begonnen, zum Saisonabschluss im Mai 2014 soll das 96 000 Euro teure Projekt abgeschlossen worden sein.

Twistetal-Berndorf. Derzeit werden die Wasser- und Abwasserleitungen verlegt, weshalb die Zufahrt zur Mehrzweckhalle über die Strother Straße vorübergehend gesperrt ist. Das neue Clubheim wird neben einem Verkaufsraum errichtet. Neben einem 60 Quadratmeter großen Raum, der nicht nur für die Fußballer, sondern für alle Vereinssparten sowie für private Feiern nutzbar sein soll, werden eine kleine Küche, ein Geräteraum und zwei Toiletten gebaut, darunter ein behindertengerechtes WC. Raum bisher gemietet Bisher musste der Verein für Vereinsveranstaltung Räumlichkeiten in der benachbarten Mehrzweckhalle, die häufig anderweitig belegt sind, anmieten. Das wird mit dem neuen Clubheim nicht mehr nötig sein. Allerdings werden weiterhin die Umkleideräume in der Halle genutzt. Die Rohbauarbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden, so dass im Winter der Innenausbau erfolgen kann. Bei den Eigenleistungen sind in Kürze die Fußballer gefordert, die mit heimischen Firmen das Dach richten und eindecken sollen. Das Projekt wird in einem hohen Maße durch Eigenleistungen verwirklicht, wie Vorsitzender Otto Brühne berichtet. Den entscheidenden Anstoß gab der Gewinn eines Preisgelds von 50 000 Euro bei einem Wettbewerb der targo-Bank. Dadurch war der Verein in der Lage, das Spiel mit Werder Bremen im vorigen Jahr auszurichten, zu dem immerhin 4000 Besucher kamen. Nach Abzug aller Unkosten blieben 20 000 Euro übrig. Doch weder der verbliebene Reinerlös noch die Rücklagen in der Vereinskasse müssen nach der aktuellen Einschätzung von Brühne für das Vereinsheim angerührt werden. An Zuschüssen erwartet der TSV-Vorsitzende vom Land Hessen, vom Landessportbund und vom Kreis Waldeck-Frankenberg insgesamt 40 000 Euro. Gegenstimmen Das Vorhaben hat auch Gegner (siehe weiteren Bericht im Sportteil): Bei der Jahreshauptversammlung hatten noch zwölf Mitglieder gegen den Bau des Clubheims gestimmt. Sie befürchteten hohe Folgekosten, mithin eine zu große Belastung des Vereinsbudgets.TSV-Vorsitzender Brühne räumt ein, dass er selbst vor drei Jahren „gebremst“ habe. Damals sei es ihm darum gegangen, zunächst einen Trainingsplatz zu schaffen, um den schon arg beanspruchten Fußballplatz zu schonen. Der Platz sei inzwischen angelegt worden und „Gold wert“, freut sich der Vorsitzende. Der Sportplatz selbst sei aufgrund der geringeren Belastung in einem exzellenten Zustand. (ah)

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