Ensemble probt für die Jubiläumsrevue

Das Beste aus 20 Jahren Bad Arolsen Company 

Probe für die Revue der Bad Arolsen Company. Links Jan Knobbe und rechts Lud Riedel bereiten sich mit Band auf die am 10. Mai beginnenden Jubiläumsaufführungen zum 20-jährigen Bestehen der BAC vor. Foto: Sandra Simshäuser

Bad Arolsen – Vom Haifisch mit seinen  Zähnen bis zur Gold-Else: bei der Jubiläumsrevue des BAC-Theaters gibt es ein Wiedersehen mit Bekannten aus 20 Jahren Bühnenfieber. Am Freitag, 10. Mai, wird Premiere gefeiert.

Sage und schreibe 53 Eigenproduktionen, dazu unzählige Gastspiele, hat die Bad Arolsen Company seit ihrer Gründung im Jahr 1999 auf die Bühne gebracht.

Die größten Herausforderungen

Die wohl größten künstlerischen Herausforderungen waren mit fünf aufwendigen Musikrevuen verbunden, ein Unterfangen, das 2006 in der Inszenierung von Brechts Dreigroschenoper gipfelte.

Drei Jahre zuvor hatte die Theatertruppe ihre eigene Spielstätte in der ehemaligen Stuhlfabrik bezogen. Für ein Orchester, damals wie heute unter Leitung von Jan Knobbe, und sechzig Akteure war die Bühne allerdings zu klein, so dass seinerzeit sogar das Bürgerhaus angemietet werden musste.

Etwas Besonderes

Die Tucholsky- und die Liebe Sünde-Revue gingen der Dreigroschenoper voraus, die erfolgreichen Udo-Jürgens- und Berlin-Revuen folgten. Zum 20-jährigen Bestehen soll es nun erneut etwas Besonderes sein. Die eingängigsten Songs aus den Erfolgsrevuen boten sich an, die nun an vier Abenden zum großen Musikstück zusammengefasst werden. Durchaus mit Anspruch, vor allem aber unterhaltsam, wie die Regisseurinnen Tina Rummel und Liesel Merhof unterstreichen.

Probe für die Revue der Bad Arolsen Company. Links Jan Knobbe und rechts Lud Riedel bereiten sich mit Band auf die am 10. Mai beginnenden Jubiläumsaufführungen zum 20-jährigen Bestehen der BAC vor. Foto: Sandra Simshäuser

„Wir haben bei den Liedern geschaut, welche gut ankamen und welche eingängig sind“, sagt Tina Rummel. Das war vor gut einem Jahr, als auch die Probenarbeit begonnen hat. Allein fünfzehn Akteure stehen für die Jubiläumsrevue abwechselnd oder gemeinsam als Interpreten auf der Bühne. Dabei gibt es altbekannte und auch neue Sänger, wie die Regie verrät.

Das müssen Musiker leisten

Die musikalische Leitung hat erneut Jan Knobbe übernommen. Die siebenköpfige Band, darunter junge Musiker von Contrabrass, muss sich indes noch weiteren Herausforderungen stellen, als lediglich die Bandbreite vom anspruchsvollen Chanson bis zum Schlager unter einen Hut zu bringen.

So hat Knobbe die Stücke eigens für die Besetzung umgeschrieben. Dazu gehört auch, die jeweilige Tonlage bei Gesang und Begleitung zu berücksichtigen. Eine weitere Herausforderung sieht Jan Knobbe im Zusammenspiel mit der Technik, bei der man bei jedem Stück neu schauen müsse.

Zuverlässige Musiker

Er ist froh, so zuverlässige Musiker für die Revue gefunden zu haben. Die Inszenierung, sagt Knobbe, sei abhängig davon, dass die Band funktioniere.

Viel Probenarbeit steht also noch an für die insgesamt 26 Mitwirkenden vor, auf und hinter der Bühne, bis sich der Vorhang im BAC-Theater öffnet.

Die Termine

Die Premiere beginnt am 10. Mai um 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen gibt es am 11., 18. und 19. Mai jeweils um 19.30 Uhr im BAC-Theater In den Siepen 6. Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Aumann, Telefon 05691/3553. Weitere Infos unter www.bac-theater.de (Sandra Simshäuser) 

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