Polizeipräsenz trägt zu friedlichem Viehmarkt bei

Besucher in Feierlaune, nur wenige Delikte

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Blick über Königsberg beim Viehmarkt.

Bad Arolsen. Zigtausende Menschen lockte der 287. Arolser Kram- und Viehmarkt bei perfekten Rahmenbedingungen an, der witterungsbedingte Spätstart des Festzuges und die trockenheitsbedingte Absage des Brillant-Höhenfeuerwerks machen das größte Volksfest der Region 2018 unvergessen.

Die Bilanz aus Sicht der stark präsenten Polizei gibt einerseits Schattenseiten wider. Was überwiegt, ist jedoch die gute Stimmung der zahlreichen Menschen, die fröhlich feierten.

Starke Präsenz wichtig

Wichtiger Grund dafür: „Die Polizei zeigt auf dem Bad Arolser Kam- und Viehmarkt starke Präsenz und geht konsequent vor“. Das sagt der Einsatzleiter und Chef der Bad Arolser Polizeistation, Achim Jesinghausen: „Die gute Zusammenarbeit mit Veranstalter, Sicherheitsdiensten und Standbetreibern trägt Früchte“. Angesichts der vielen Besucher habe es wenige Delikte gegeben, sagte

Hier ein Führerschein, der einem alkoholisierten Autofahrer abgenommen wurde, dort der erfolgreiche Versuch, Streithähne in der Reithalle auseinander zu halten und Schlägereien gleich im Keim zu ersticken.

Starkes Verkehrsaufkommen

Bei den den angezeigten Körperverletzungen kamen jedoch keine gefährlichen Gegenstände zum Einsatz. Einmal wurde ein verbotener Gegenstand konfisziert, sechsmal fielen Besucher mit Betäubungsmitteln auf, und zweimal mussten alkoholisierte Autofahrer zur Blutprobe. Einige Diebstähle wurden angezeigt.

Zwei Kinder waren verloren gegangen, kamen aber innerhalb einer halben Stunde wieder zu den Eltern zurück.

Das Verkehrsaufkommen war bereits ab Sonntagvormittag hoch, sodass auch die Hauptparkplätze voll waren. Für die Landauer Straße außerhalb der geschlossenen Ortschaft war aus Sicherheitsgründen an beiden Seiten ein absolutes Halteverbot eingerichtet worden.  

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