Bad Arolsen

Betreuungskonzept behutsam verändern

- Bad Arolsen (r). Landrat Dr. Reinhard Kubat hat das Rehazentrum Bathildisheim, um sich vor Ort über die Arbeit, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der großen Einrichtung der Behindertenhilfe in Nordwaldeck zu informieren.Bad Arolsen. Kubat besuchte das Rehazentrum Bathildisheim, um sich vor Ort über die Arbeit, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der großen Einrichtung der Behindertenhilfe in Nordwaldeck zu informieren.

Dabei ging es auch um den Gesetzentwurf zur inklusiven Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung, der zurzeit im Hessischen Landtag debattiert wird. Künftig sollen diese Schüler das Recht haben, in Regelschulen beschult zu werden. Eberhard Eckhardt, Leiter der Karl-Preising-Schule (KPS), sieht das Recht auf inklusive Beschulung grundsätzlich positiv. Dabei müsse aber sichergestellt sein, dass die Umsetzung pädagogisch verantwortungsvoll geschieht und dem speziellen Förderbedarf der Schüler auch in der Regelschule Rechnung getragen werden kann. In der KPS werden über 400 Schüler mit unterschiedlichem sonderpädagogischen Förderbedarf in kleinen Kursen unterrichtet. „Es wird sicher nicht möglich sein, alle diese Kinder und Jugendlichen kurz- oder mittelfristig in der Regelschule zu fördern. Es muss deshalb aber auch gewährleistet sein, dass unsere Schule nicht zur Restschule für schwerer und schwerstbehinderte junge Menschen wird. Die haben dann kein entsprechendes Umfeld mit den nötigen Anregungssituationen“, fordert der Schulleiter. Wie inklusive Beschulung in pädagogischer Verantwortung umgesetzt werden kann, will die KPS am Standort Rosenthal dokumentieren.

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