Bereit, Verantwortung zu übernehmen

Betriebsratsvorsitzende des Bathildisheims in Ruhestand verabschiedet

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Abschied nehmen: Heidi Schmirler wurde bei einer Mitarbeiterversammlung vom Fachlichen Vorstand Dr. Christian Geyer (rechts) des Bathildisheims sowie dem Kaufmännischen Vorstand Jens Wehmeyer (links) feierlich verabschiedet.   

Bad Arolsen. Mit dem Jahreswechsel endete für Heidi Schmirler die 26-jährige Phase der Tätigkeit im Bathildisheim.

Nach ihrer Elternzeit wurde die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau an das Berufsbildungswerk (BBW) Nordhessen empfohlen. Ihre Tätigkeit als Ausbilderin im Bereich Wirtschaft und Verwaltung mündete in der Mitgliedschaft in der Mitarbeitervertretung, der sie schließlich elf Jahre voranstand.

Anfangs bildete die Usselnerin Bürokaufleute aus und versah zusätzliche Aufgaben als Administratorin. Als stellvertretende Abteilungsleiterin wurde sie 2001 in die Mitarbeitervertretung des diakonischen Sozialunternehmens gewählt.

Hier waren vor allem Kenntnisse des Arbeitsrechtes AVR Kurhessen-Waldeck gefragt um Mitarbeiter bei Fragestellungen rund um die Themen Rente, Vergütung oder Problemen am Arbeitsplatz beraten zu können.

„Man muss streitbar sein, auf jeden Fall, und man muss es lieben, Menschen zu vertreten, egal wen“, so Heidi Schmirler, der diese Attribute elf Jahre an der Spitze der Mitarbeitervertretung von rund 900 Mitarbeitern zu Gute gekommen sind, sondern auch als langjährigem Mitglied des Kreistages und inzwischen als ehrenamtlicher Kreisbeigeordneten.

Dabei schaut die ehemalige Ausbilderin immer auch durch die kaufmännische Brille und gesteht sich ein, dass sie nicht immer das Optimum erreichen kann. „Utopische Forderungen bringen keinem Mitarbeiter etwas“, so Schmirler, der der Erhalt der Arbeitsplätze und der Umgang mit den Mitarbeitern immer wichtig gewesen sind.

Beruflich nicht mehr mitbegleiten kann sie zwei Projekte, die der Bathildisheim-Trägerverein bereits angestoßen hat.

Das sind das Bundesteilhabegesetz, das für große Veränderungen innerhalb des Unternehmens sorgen wird, und das Küchenprojekt. Im Frühjahr sind die rund 900 Mitarbeiter des Bathildisheims aufgerufen, eine neue elfköpfige Mitarbeitervertretung zu wählen.

Bis dahin werden die anstehenden Aufgaben von ihrem Team erledigt. Selbst wird sie sich künftig weiter um die Kreispolitik und den Ortsbeirat kümmern.

Außerdem freut sie sich darauf, mehr Zeit für ihre Familie und ihren Freundeskreis zu haben. (r)

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