Aktion der Kreisbauernverbände Waldeck und Frankenberg

Schüler legen Blumenwiesen für Waldecks Bienen an

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Schüler der Heinrich-Lüttecke-Schule in Bad Arolsen legen zusammen einen Blühstreifen im Mengeringhäuser Feld an. Das Foto zeigt rechts den Helser Landwirt Karsten Hensche, der den Schülern der Heinrich-Lüttecke-Schule erklärt, wie man möglichst gleichmäßig Saatgut aufs Feld streut.

Waldeck-Frankenberg. Rund 1300 Schüler aus dem ganzen Landkreis waren gestern mit 40 Landwirten auf den Feldern im Einsatz, um Blühstreifen für Bienen anzulegen.

Der Kreisbauernverband hatte dazu eigens eine besondere Mischung von Wildblumensamen ausgesucht. Unter dem wohlklingenden Namen „Honigbrache“ vereinigt die Samenmischung Sonnenblumenkerne  Erbsen, Ringelblumen, verschiedene Kleesorten, Wicken und manche heimische Kräuter mehr.

 Für manche Kinder war es eine Überwindung, sich die Hände schmutzig zu machen und in die Mischung aus Blumenerde und Blumensamen zu packen. Und dann auch noch daran zu riechen! - Umso angenehmer die Erkenntnis: „Das riecht nach Kräutern und Tee.“ – Kein Wunder, denn die Saatmischung, die der Kreisbauernverband für die Aktion Blühstreifen ausgesucht hat, enthält auch Fenchel, Kümmel und Koriander neben vielen anderen heimischen Wildkräutern und Blumen. 

Nur nicht zu viel auf einen Fleck: Schüler der Heinrich-Lüttecke-Schule in Bad Arolsen streuen auf einem Ackerstreifen im Mengeringhäuser Feld Kräuter- und Wildblumensamen aus. Das soll eine Bienenweide ergeben.  

Nach den erfolgreichen Projekten der Kreisbauernverbände Waldeck und Frankenberg mit über 400 Kindern zum Hessentag 2018 in Korbach war dies nun die Fortsetzung, freuen sich Stephanie Wetekam und Matthias Eckel als verantwortliche Geschäftsführer beider Bauernverbände über die große Resonanz. Im Unterricht haben die Grundschüler bereits gelernt, dass die Blühstreifen Anziehungspunkte für Bienen, Insekten und weitere Tiere sind und damit einen Beitrag zum Naturschutzes in Feld und Flur leisten. 

Schon in wenigen Tagen müssten die Samen keimen und im Laufe des Frühjahrs und Sommer zu stattlichen Pfalnzen heranwachsen. Daran sollen sich Bienen laben und Spaziergänger erfreuen. Noch wichtiger ist aber das, was sich zwischen den Stengeln abspielt und was dem Menschen verborgen bleibt.

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