Zustimmung für Bebauungsplan

Brauhaus-Projekt in Bad Arolsen wird nicht so schnell umgesetzt

Hofbrauhaus-Investor Alexander Fitz und Bürgermeister Jürgen van der Horst präsentieren Architekten-Modelle für das Quartier an Kaulbach- und Violinenstraße.  Archivfoto: Schulten
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Hofbrauhaus-Investor Alexander Fitz und Bürgermeister Jürgen van der Horst präsentieren Architekten-Modelle für das Quartier an Kaulbach- und Violinenstraße. Archivfoto: Schulten

Die Pläne des Investors Alexander Fitz für das Brauhaus-Areal mit Neubau einer Brauerei würden umgesetzt, sagte Petra Gerhold von der städtischen Bauabteilung. „Sie werden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche nur nicht so schnell verwirklicht“, erklärte sie bei der Erläuterung des Bebauungsplanes „Helisosteig - Teilbereich untere Kaulbachstraße“.

Bad Arolsen - Die dritte Sitzungsrunde zu den planungsrechtlichen Aspekten wird nun eingeläutet, wie der stellvertretende Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Werner Stibbe (Die Grünen), sagte. Und er bekräftigte die Ablehnung des im Sommer neuerlich ausgelegten Bebauungsplanes durch seine Fraktion.

Grund ist der vorgesehene Parkplatz beim Schlossteich. Es gebe genug Stellflächen in der Stadtmitte, die Stellplätze dort würden auch von Anwohnern abgelehnt und widersprächen dem Stadtentwicklungskonzept für die Randbereiche.

„Der Parkplatz ist ein Bestandteil, aber kein Muss“, sagte Gerd Frese (CDU). Die Eigentümer seien zudem nicht einverstanden. Dennoch solle die planungsrechtliche Möglichkeit erhalten werden, betonte auch Ludger Brinkmann (SPD).

Bei der jüngsten Auslegung des Bebauungsplanes gab es kaum neue Anmerkungen seitens der Träger öffentlicher Belange und von Bürgern. Entsprechend seien auch die Abwägungen und Entscheidungen der Stadt, so Gerhold weiter.

Die von der Naturschutzbehörde angeregten Festsetzungen im Bereich des ehemaligen Pferdeteiches und im Garten des Hauses Poncelet seien verführt, zunächst sollte die konkrete Planung abgewartet werden.

„Für uns ist wesentlich, dass der Investor an seinen Plänen festhält“, stellte Frese fest. Bei einer Gegenstimme votierte der Ausschuss für den Bebauungsplan. Entsprechend hatte der Umwelt-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss bereits am Dienstag abgestimmt.  (Von Armin Haß)

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