Bücherstube mitten im Dorf

Mit Landesmitteln Braunser Maschinenschuppen renoviert

Mitten in dem 156 Einwohner zählenden Dorf Braunsen haben fleißige Bürger eine Bücherstube gebaut, der Maschinenschuppen in der Nähe wurde ebenfalls im Rahmen des Programms „Starkes Dorf“ renoviert. Unser Bild zeigt, von links: Gunter Best, Andreas Wulf, Dirk Obermeier, Kees Dekker und Henk Bouthuis.
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Mitten in dem 156 Einwohner zählenden Dorf Braunsen haben fleißige Bürger eine Bücherstube gebaut, der Maschinenschuppen in der Nähe wurde ebenfalls im Rahmen des Programms „Starkes Dorf“ renoviert. Unser Bild zeigt, von links: Gunter Best, Andreas Wulf, Dirk Obermeier, Kees Dekker und Henk Bouthuis.

Auf ihr Veranstaltungszentrum Maschinenschuppen sind die Braunser stolz, und die neueste Besonderheit in dem 156-Seelen-Dorf ist eine Bücherstube mitten im Dorf. Für beide Projekte hat das Land Fördermittel bereitgestellt.

Bad Arolsen-Braunsen - Europastaatssekretär Mark Weinmeister überreichte einen Zuschussbescheid über 3500 Euro für die mit 3800 Euro veranschlagten Projekte. „Scheuen Sie sich nicht, weitere gute Ideen zu formulieren und dafür Zuschüsse zu beantragen“, ermunterte Weinmeister die Dorfgemeinschaft.

Die Landesregierung beabsichtige mit dem Programm „Starkes Dorf“ den Zusammenhalt in den kleinen Orten zu fördern und gemeinsamen Vorhaben zu unterstützen, mit denen die Lebensqualität auf dem Lande gestärkt werde.

In einer Umfrage des Heimat- und Verkehrsvereins habe sich herausgestellt,dass der Maschinenschuppen als wichtigstes Projekt gefragt sei, berichtete Andreas Wulf zur Auswahl. Die Holzfassade wurde mit Öl für die nächsten Jahre gegen die Unbildenden der Witterungen geschützt. Der Clou ist ein fahrbarere Grill, der gleich großen Anklang bei der Besichtigung durch Weinmeister fand. Aus dem gleichen Programm wurde schon eine Holzliege finanziert, mit LEADER-Zuschüssen gelang es, die Flächen rund um die Veranstaltungshalle zu pflastern.

An vier Wochenenden wurden der Maschinenschuppen in diesem Jahr in Schuss gebracht. „Wer nicht konnte, spendete Speisen und Getränke, sogar Wildschweingulasch gab es“, freut sich Doris Pape über die Beteiligung.. Bei so viel Initiative ist den Braunsern nicht Bange, auch den fehlenden Betrag von 300 Euro durch Veranstaltungen einzunehmen.

Das ist gut eingesetztes Geld, sagte der Bad Arolser Bürgermeister Jürgen van der Horst, der mit Ortsvorsteher Dr. Günter Steiner am Rundgang teilnahm. Mit geringen Mitteln könne durch Eigenleistungen viel erreicht werden, stellte der Rathauschef fest. (Armin Haß)

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