Bad Arolsen

Bürgerhaus: Große Pläne für wenig eigenes Geld

- Bad Arolsen (-es-). Fast zu schön, um wahr zu sein, klingt das Sanierungsprojekt für das Bürgerhaus, mit einem 90-prozentigen Zuschuss aus dem Bund-Länder-Programm zur 
Förderung der energetischen Modernisierung 
soziale Infrastruktur.

Auch ohne den Zuschuss müsste die Stadt in den kommenden drei Jahren Reparaturen im Umfang von rund 300 000 Euro ausführen. In den folgenden zehn Jahren wären noch einmal rund 330 000 Euro für die Gebäudeunterhaltung und Sanierung fällig.

Mit dem Zuschussprogramm können all diese Arbeiten vorgezogen und weitere sinnvolle 
Maßnahmen rund ums Bürgerhaus im Gesamtwert von knapp zwei Millionen Euro umgesetzt werden. Nach Abzug der nicht förderfähigen Kosten bleibt für die Stadt ein Eigenanteil von 275 000 Euro, was einer Netto-Förderquote von 86 Prozent entspricht. Kein Wunder, dass die Stadtverordneten im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung durch die Bank sehr zufrieden mit den Plänen der Stadtverwaltung waren.

Nach den Erfahrungen mit der Diskussion um das Bürgerzentrum hatte Bürgermeister Jürgen van der Horst die neue Controllerin im Rathaus mit einer dynamischen Wirtschaftlichkeitsberechnung für das 
Sanierungsprojekt beauftragt 
und zugleich eine Vergleichsrechnung für die reine Sanierung ohne Zuschüsse erstellen lassen.

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