Bürgerinitiative drängt auf Realisierung der Pläne

Dampf machen für Wetterburger Umgehungsstraße 

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Die Bürgerinitiative Pro Umgehung Wetterburg beklagt zunehmenden Straßenverkehr im Ort.

Bad Arolsen-Wetterburg. Die Ungeduld wächst bei den Mitgliedern der Bürgerinitiative „Pro Ortsumgehung Wetterburg“. 

Nachdem in den vergangenen Jahren die Weichen für die Planung und die Realisierung der Ortsumfahrung von der Stadt und vom Regierungspräsidium gestellt wurden, warten die Anlieger der Burgstraße und der Kreisstraße 7 nun auf die Vorlage der neuesten Pläne. 

Vorrangiger Bedarf

Wie die Vertreter der Bürgerinitiative in Erinnerung rufen, habe das Wirtschaftsministerium des Landes Hessen nach Einstufung der Straße in den vorrangigen Bedarf den Planungsauftrag an den Landesbetrieb Hessen Mobil erteilt. 

Vom Landkreis Waldeck-Frankenberg sei die Finanzierung sichergestellt worden und die Stadtverordnetenversammlung habe den Beschluss zur Aufstellung eines "vorhabenbezogenen Bebauungsplans" gefasst. 

"Das dauert zu lange"

Relativ schnell seien auch das Verkehrsgutachten erstellt und die Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Bis hierhin seien die Mitglieder der Bürgerinitiative mit der Entwicklung "äußerst zufrieden." 

Doch die aktuelle Entwicklung dauert den Anliegern der Ortsdurchfahrt nunmehr zu lange. Vor dem Hintergrund der immer weiter wachsenden Verkehrsbelastung in Wetterburg und nicht zuletzt auch wegen der dringenden   Neuregelung der Verkehrsströme in der Kernstadt mahnen die Mitglieder der Bürgerinitiative einen zügigen Fortgang des Verfahrens an.

Wichtig für Region

Die Planung dieses nicht nur für Wetterburg, Bad Arolsen und den Twistesee, sondern für die gesamte Region wichtigen Straßenprojekts zügig vorangebracht werden. (r)

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