SPD-Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher setzt sich für Region ein

Bad Arolsen profitiert von mehreren Bundeszuschüssen in Millionenhöhe

Mit Stützen wird eine Decke im denkmalgeschützten Haus Schreiber abgesichert.  Die SPD-Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher war zu Besuch in Bad Arolsen und ließ sich von Bürgermeister Jürgen van der Horst und Heinz-Jürgen Schäfer von der Schäfer-Stiftung das Schadensbild am Schreiberschen Haus zeigen.
+
Stützen für das Denkmal: Die SPD-Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher war zu Besuch in Bad Arolsen und ließ sich von Bürgermeister Jürgen van der Horst und Heinz-Jürgen Schäfer von der Schäfer-Stiftung das Schadensbild am Schreiberschen Haus zeigen.

Viele hessische Städte bewerben sich um die Ausrichtung des Hessentages, in der Hoffnung, mit vielen zusätzlichen Fördermitteln gesegnet zu werden. Das habe die ehemalige Residenzstadt nicht nötig, stellte Bürgermeister Jürgen van der Horst beim Besuch der SPD-Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher fest. Bad Arolsen sei auch ohne zweiten Hessentag „bestens mit Förderprogrammen versorgt“.

Bad Arolsen - Die Kernstadt und Helsen profitierten vom Stadtumbauprogramm. von Bund und Land. Die meisten anderen Stadtteile seien in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen worden. Eine Ausnahme bilde Wetterburg, das erst vor wenigen Jahren die Dorferneuerung abgeschlossen habe. Dafür aber komme Wetterburg in den Genuss einer erhöhten Förderung durch den Stadtumbau Nordwaldeck.

Der Magistrat habe in jüngster Zeit mehr als 100 Förderbescheide für private Gebäudesanierungen in Helsen und Wetterburg genehmigt. Bis zum Ablauf aller genannter Förderprogramme könnten im Bereich der ganzen Großgemeinde 250 bis 300 private Bauherren in den Genuss der Förderung kommen. Hilfreich sei zudem das Förderprogramm zur Verbesserung des Stadtklimas, denn auch in Bad Arolsen litten viele Bäume im Innenstadtbereich unter der sommerlichen Trockenheit. Die Bäume seien sichtbar im Stress.

Bund fördert Sanierung von Haus Schreiber

Besonders dankbar äußerte sich der Rathauschef über die Hilfe der nordhessischen Bundestagsabgeordneten Dilcher, die sich im Haushaltsausschuss für drei große Bad Arolser Projekte eingesetzt habe. So könne die Sanierung des vom Hausschwamm und mehreren Wasserschäden betroffenen Schreiber’schen Hauses in der Schlossstraße nun mit einem kräftigen Bundeszuschuss bewerkstelligt werden.

Immerhin hat sich der Bund bereit erklärt, die Hälfte der benötigten 850.000 Euro aufzubringen. 50.000 Euro steuert die Schäfer-Stiftung als Eigentümerin des Gebäudes bei. Vom Land Hessen sind 80.000 Euro in Aussicht gestellt, jeweils mindestens 50.000 werden die Stadt Bad Arolsen und die Stiftung Denkmalschutz beisteuern. Immerhin handelt es sich bei dem Barockpalais Schreiber um das älteste erhaltene Wohnhaus der Barockstadt.

Sportzentrum aus Inklusion ausgerichtet

Der demnächst beginnende Neubau des Jugendzentrum „Come In“ im Birkenweg zu einer barrierefreien Begegnungsstätte ist mit 2,1 Millionen Euro kalkuliert. Hierzu steuert der Bund 1,5 Millionen Euro bei. 312.000 Euro hat das Land Hessen zugesagt. Den Rest bringt die Stadt Bad Arolsen auf.

Weitere 3,8 Millionen Euro steuert der Bund Dank Intervention der Bundestagsabgeordneten Dilcher zum Neu-und Umbau des inklusiven Sportzentrums im Beekmann-Stadion bei. Die Gesamtkosten sind mit 4,2 Millionen Euro bei. Hier soll neben dem Vereins-und Schulsport ganz besonders auch der Sportunterricht für die Schüler der Heinrich-Lüttecke-Schule des Bathildisheims ermöglicht werden.

Dilcher zitiert Giffey: „Genug Geld vorhanden“

Die SPD-Bundestagsabgeordnete zeigte sich erfreut über den guten Draht zu den vier Nordwaldecker Bürgermeisters und lud alle Städte der Region dazu ein, Zuschüsse für förderungswürdige Projekte zu stellen. Familienministerin Franziska Giffey habe ausdrücklich gesagt, dass genügend Geld in den Kassen sei. Das Geld müsse nur abgerufen werden. (Elmar Schulten)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare