Bad Arolsen

CRS-Eltern fordern Sozialarbeiter an allen Schulen

- Bad Arolsen (es). Der Schulelternbeirat der Christian-Rauch-Schule hat eine Resolution zum Thema Schulsozialarbeit verabschiedet und an das Kultusministerium verschickt.

Darin beklagen die Bad Arolser Eltern, wie zuvor die Eltern anderer Schulen im ganzen Landkreis, die Ankündigung der Landesregierung, sich zukünftig nicht mehr an der Drittelfinanzierung für die Schulsozial­arbeit beteiligen zu wollen. Obwohl die Gymnasien zunächst in diesem Programm noch keine Berücksichtigung fanden, hat die Christian-Rauch-Schule die Notwendigkeit dieser pädagogischen Arbeit erkannt und eine Mitarbeiterin eingestellt, die bislang aus eigenen Lehrer-Ressourcen finanziert wird. Von Beginn an hat die CRS-Schulleitung aber auf den Bestand dieses Programms und die Zusage des Kultusministeriums vertraut und gehofft, in naher Zukunft in den Genuss der Mittel zu kommen und die hierfür bereitgestellte halbe Stelle wieder einer Lehr-Fachkraft zukommen lassen zu können. Nach einem Jahr aktiver Schulsozialarbeit an der Christian-Rauch-Schule stellen die Eltern fest, dass eine halbe Stelle zu wenig ist und die Notwendigkeit besteht, die Stelle aufzustocken. Die Arbeit der Schulsozialarbeiterin werde aus Schüler-, Lehrer- und Elternsicht durchweg positiv bewertet. „Wir alle sind verantwortlich für jeden einzelnen Schüler und haben für Sicherheit und Wohlergehen zu sorgen. Sparkonzepte sollten unseres Erachtens anderswo ansetzen“, heißt es abschließend in der Resolution der CRS-Eltern.

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