Rettungsübung auf Baustelle in Bad Arolsen 

Darum rückte die Feuerwehr mit Drehleiter aus

Hoch hinauf geht es: Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren bei der Übung der Stützpunktfeuerwehr Bad Arolsen an der Wetterburger Straße im Einsatz. Fotos: Armin Haß

 Bad Arolsen. Aufsehen erregte die Stützpunktfeuerwehr Bad Arolsen am Montagabend mit ihrem Übungseinsatz an der alten Pension Robitsch. Martinshörner heulten auf, als 30 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen herbeieilten.

Angenommen wurde der Brand in dem Gebäude, der bereits das Treppenhaus erfasste und den dort vermuteten vier Personen dadurch den Rückzug versperrte. Deswegen wurden Kameraden unter Atemschutzgeräten eingesetzt, die von der Drehleiter in das Gebäude gelangten.  Derweil rückten von unten mehrere Feuerwehrleute unter Atemschutz zum Löschen vor.

Das ist in dem Haus geplant

Der Feuerwehr unter Leitung von Stefan Richter bot sich das über hundert Jahre alte Gebäude für die montägliche Übung geradezu an. Eigentümer Bernd Zimmermann lässt die ehemalige Pension mit einst 26 Betten entkernen und plant sechs Wohnungen in einem barrierefreien Umfeld. Dazu sind ein Lift und ein Treppenhaus im rückwärtigen Bereich vorgesehen.

Bei der Bearbeitung des Bauantrags geht es auch um den Brandschutz. Dazu müssten entsprechende Fluchtwege gewährleistet sein und müsse eine entsprechende Zufahrt für die Drehleiter der Feuerwehr bestehen, erklärte der Handwerksmeister aus Elleringhausen gegenüber der Waldeckischen Landeszeitung..

Das war Aufgabe der Jugendlichen

Die Übung zeigte jedenfalls, dass das mit einer auf 30 Meter ausfahrbaren Leiter ausgerüstete Fahrzeug auf dem weitläufigen Grundstück problemlos in Stellung gebracht werden kann

Spannend war die Übung freilich auch für die jugendlichen Feuerwehrkameraden, von denen einige als Vermisste in dem Haus auf die „Rettungsaktion“ warteten und die dann durch Fenster in den Korb der Drehleiter gehievt wurden, um geschwind abwärts gefahren zu werden.

Die Kameraden konnten bei dem abendlichen Einsatz vor vielen Zuschauerbn kurz nach 18 Uhr auch die Entnahme von Löschwasser aus diversen Hydranten proben.

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