Dichter Rauch über dem Aartal

Großeinsatz der Feuerwehren am Bad Arolser  Berufsbildungswerk

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Großeinsatz der Feuerwehren am Berufsbildungswerk: Aus dem Cafeteria-Gebäude drang dichter Rauch.

Bad Arolsen. Zu einem Großeinsatz sind die Feuerwehren aus Mengeringhausen, Helsen und Bad Arolsen am Montagabend zum Berufsbildungswerk (BBW) ausgerückt.

Nur wenige hundert Meter vom Feuerwehrstützpunkt entfernt waren dort gegen 18.20 Uhr Flammen entdeckt worden, die unter starker Rauchentwicklung aus dem Dach der Cafeteria schlugen. 

Das Cafeteria-Gebäude, das auch als Kiosk genutzt wurde, liegt unmittelbar am Aartal mit Blick auf das alte Hallenbad. 

Die Internats- und Unterkunftsgebäude des Berufsbildungswerkes sind baulich davon getrennt und liegen etwas abseits davon, so dass von Anfang an eine unmittelbare Gefahr für die Internatsbewohner ausgeschlossen schien. 

Unter Atemschutz öffnete der erste Löschtrupp mit einem Schlüssel die verschlossene Eingangstür und rückte mit einem C-Schlauch in das völlig verrauchte Gebäude vor. Währenddessen bauten die nachrückenden Feuerwehrleute die Wasserversorgung rund um das Gebäude vor und bekämpften von allen Seiten den aus dem Dach quillenden Rauch. 

Rauch über dem Berufsbildungswerk

Weil sich die Dachhaut nicht von der Steckleiter aus öffnen ließ, ließen Stadtbrandinspektor Karl-Heinz-Meyer und und der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer die Drehleiter in Stellung gebracht. Dazu mussten zunächst mehrere Büsche mit der Motorsäge niedergelegt werden. 

Noch während der Löscharbeiten nahm ein Brandermittler der Kriminalpolizei die Arbeit auf. Die Brandursache war am Abend noch unklar. Fest steht, dass die Cafeteria mit Küche noch in Benutzung ist. 

Möglich ist also ein technischer Defekt der Küchengeräte. Für die Bad Arolser Feuerwehr war dies der zweite Einsatz am Montag. 

Bereits am Vormittag hatte die Brandmeldeanlage der Firma Essex Alarm geschlagen. In der Filteranlage der Kupferschmelze war es zu einem Schwelbrand gekommen, der aber schnell unter Kontrolle war.

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