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Genie, Duell und Dramatik - „Antonio Salieri contra Mozart“

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Von: Achim Rosdorff

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Altes Schauspielhaus
Szene in „Amadeus Salieri contra Mozart“. © Martin Sigmund

„Antonio Salieri contra Mozart“ – ein faszinierendes Duell am Samstag, 3. Dezember, ab 19.30 Uhr in der Fürstlichen Reitbahn des Welcome-Hotels Bad Arolsen. 

Sein Name ist Musik: Wolfgang Amadeus Mozart. Shaffers Schauspiel über den berühmten Komponisten zählt zu den erfolgreichsten Theaterstücken des 20. Jahrhunderts. Spätestens seit der Oscar-prämierten Verfilmung ist es weltbekannt. Effektvoll verbindet es Fiktion und Realität – im Mittelpunkt aber stehen Mozarts Genie und seine Musik - lebendig gezeigt von den Schauspielbühnen Stuttgart.

Wien, im Jahr 1781. Antonio Salieri wollte schon als Kind ein berühmter Komponist werden. Deswegen weiht er sein Leben Gott, er ordnet in Fleiß, Frömmigkeit und Entsagung alles diesem Ziel unter. Tatsächlich schafft er es zum angesehenen Hofkapellmeister am Hofe von Kaiser Joseph II. Doch als der junge Wolfgang Amadeus Mozart in Wien eintrifft, muss Salieri erkennen, dass seine eigene Begabung lediglich Mittelmaß ist.

Die Kompositionen des flegelhaften, kindischen Konkurrenten zeugen hingegen von wahrer Genialität – nicht er, sondern Mozart ist der von Gott Geliebte. Von Neid und Wut getrieben, sagt Salieri Gott den Kampf an und setzt mit ausgeklügelten Intrigen alles daran, Mozart zugrunde zu richten.

Das Gerücht, dass Salieri Mozart vergiftet habe, steht seit Mozarts Tod 1791 im Raum – und es wurde vielfach widerlegt. Shaffer ging es aber gar nicht um historische Genauigkeit: Er überzeichnete die Rivalität der beiden Komponisten zugunsten des dramatischen Effekts. In der Produktion von Euro-Studio Landgraf und den Schauspielbühnen in Stuttgart sind Wolfgang Seidenberg als Salieri und Marcus Abdel-Messih als Mozart zu erleben. Regie führt Udo Schürmer.    

Tickets

Karten gibt es unter www.reservix.de oder beim Touristik-Service in Bad Arolsen, Tel. 05691 801240, und in der Buchhandlung Kirstein in Bad Arolsen.

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