Stützpunktfeuerwehr Bad Arolsen probt Eisrettung auf dem Schlosteich

Diese Gefahren lauern auf den heimischen Gewässern

Probe für den Ernstfall: Die Stützpunktfeuer übt die Eisrettung auf dem nicht mehr ganz zugefrorenen Schlossteich in Bad Arolsen. Foto: Armin Haß

Bad Arolsen. Mit dem einsetzenden Tauwetter nehmen die Gefahren des Einbruchs in bisher zugefrorene Gewässer zu. Die Stützpunktfeuerwehr Bad Arolsen probte bei ihrem Übungsabend am Montag auf dem Schlossteich den Ernstfall.

Generell wird vor dem Betreten der mehr oder weniger zugefrorenen Gewässer in der Region gewarnt. Grund ist der schwankende Wasserstand, derzeit bricht das Eis.

Warum ist es so gefährlich?

Auf Grund des einsetzenden Tauwetters haben die Gruppenführer Artur Berger und Jan Schulze eine Einsatzübung mit Schwerpunkt Eisrettung vorbereitet. 

Ein Feuerwehrmitglied mit Wasserrettungsanzug spielte eine in das Eis eingebrochene Person. Ein zweiter Feuerwehrmann ebenfalls bekleidet mit Wasserrettungsanzug, ähnlich einem Taucheranzug, der vor Nässe und Kälte schützt, geht zur Rettung vor.

Wie läuft die Rettung ab?

Dabei kommen die Schleifkorbtrage und ein Leiterteil zum Einsatz. Im Wechsel schiebt der Angriffstruppführer die Geräte, auf denen er sich zur Einbruchstelle bewegt, nach vorn. Damit wird eine besonders große Auflagefläche erreicht, um die Gefahr des Einbrechens zu verringern.

Der Verunglückte wird dann in die Schleifkorbtrage verbracht und an Land gezogen und im Einsatzfall dem Rettungsdienst übergeben. Die übrigen Einsatzkräfte sichern die Einsatzstelle von Land aus ab.

Dann wird geübt

Die Übungsdienste der Einsatzabteilung im finden immer Montags um 18 Uhr statt. Der aktuelle Dienstplan steht auch auf der Internetseite der Feuerwehr unter www.feuerwehr-bad-arolsen.de/ausbildung zum Download bereit. (ah/r)

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