Erster Einsatz der neuen Notrufsäule

DLRG rettet in Not geratene Schwimmerin aus dem Twistesee - Schwimmerin dankt ihren Rettern

Die DLRG-Station am Twistesee ist in den Sommerferien rund um die Uhr, außerhalb der Ferien nur sporadisch besetzt.
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Die DLRG-Helfer mussten am Sonntag eine Schwimmerin retten, die am Vorstau in Not geraten war.

Zu einem Rettungseinsatz am Twistesee im Bereich Vorstau wurden am Sonntagnachmittag Feuerwehr und Rettungsdienst gerufen.

Bad Arolsen-Wetterburg - Gegen 14.20 Uhr wurde die neue Notrufsäule an der Liegewiese am Vorstau aktiviert, weil eine Schwimmerin in Not geraten war und um Hilfe gerufen hatte.

Daraufhin rückten die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Wetterburg, Neu-Berich und die DLRG aus. Auch ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens wurden alarmiert.

Die gerettete Schwimmerin meldete sich bei der WLZ-Redaktion

Die Helfer der DLRG waren schnell mit einem Boot vor Ort und konnten die in Not geratene Schwimmerin unverletzt an das rettende Ufer bringen, nachdem eine Stand-Up-Paddlerin die Frau aus dem Wasser gezogen hatte. Der Einsatz der Feuerwehren, die mit zwei weiteren Booten auf dem Weg zum See waren, war dann nicht mehr erforderlich. Der Rettungsdienst übernahm die Schwimmerin, die zum Glück unverletzt war und am See bleiben konnte.

Inzwischen hat sich die gerettete Schwimmerin, eine Frau aus Landau, bei der WLZ-Redaktion gemeldet, um ihren Rettern zu danken. Dabei schilderte sie aus ihrer Sicht die Rettungssituation und stellte fest: „Ich bin eine regelmäßige und sichere Schwimmerin. Aber diese Menge von Wasserpflanzen haben mich in Bedrängnis gebracht. Ich bin so froh, dass meine Hilfe-Rufe gehört wurden.“

Einmaliger Einsatz des Mähbootes war zu wenig

So sei die Stand-Up-Paddlerin mehrfach ins Wasser auf sie zu gepaddelt und habe sie im letzten Moment gerettet. Nun habe sie Angst, wieder im See zu schwimmen, weil sie sich nicht noch einmal mit ihren Beinen in den massenhaft am Vorstau auftretenden Wasserpflanzen verheddern wolle. Die Stadt sei hier gefordert, alles dafür zu tun, die vielen Algen aus dem See zu holen. Der einmalige Einsatz eines Mähbootes vor wenigen Wochen sei zu wenig gewesen.

Insgesamt waren am Sonntagnachmittag 36 Einsatzkräfte alarmiert worden, wie Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer berichtet. Ausdrücklich lobte der Einsatzleiter die Präsenz der DLRG am See. Nur so könnten alle Bereiche des Sees sehr schnell erreicht werden. Das sei gerade während der Sommermonate sehr wichtig.

Erst Mitte Juni musste ein Junge am Strandbad wiederbelebt werden. (Elmar Schulten)

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