Gefühl der Sicherheit schaffen

DLRG-Rettungsschwimmer schieben rund um die Uhr Wachdienst am Twistesee

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Die Bootsführer Patrick Benthe und Sabine Kosneter an der DLRG-Wachstation am Twistesee.

Bad Arolsen. Nicht ganz so spektakulär wie wie in der TV-Serie „Baywatch“ oder wie im aktuellen Kinofilm, dafür aber mindestens so professionell läuft der Wachdienst der DLRG am Twistesee ab. Während der Sommerferien ist die Wachstation oberhalb des Tretboot-Verleihs rund um die Uhr besetzt. Von hier aus haben die ausgebildeten Rettungsschwimmer einen guten Blick auf die Wasserfläche vor dem Strandbad und auf die Liegewiesen am gegenüber liegenden Ufer.

Die ernsten Rettungseinsätze sind, bei denen es um Leben und Tod geht, sind zum Glück selten.

Meistens gilt es aber, nur Wespenstiche oder kleinere Schnittwunden zu behandeln. Schließlich sind die Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft auch in Erster Hilfe ausgebildet.

So ist ein Großteil des Wachdienstes mit Warten und Weiterbildung verbunden. Wenn dann aber einmal ein Schwimmer einen Krampf bekommt und um Hilfe ruft, dann muss alles ganz schnell gehen. Im Jahresdurchschnitt ist das etwa drei bis viermal der Fall, berichtete DLRG-vorsitzender Ulf Stracke.

Die DLRG-Rettungstauchergruppe, die auch von ihm geleitet wird, muss im langjährigen Jahresdurchschnitt nur ein bis zweimal ausrücken. „Aber wie das so ist mit Statistiken: Es gab auch schon mal eine Serie mit drei Einsätzen kurz hintereinander und dann wieder lange Zeit gar nichts.“

Dennoch wird von den Rettungsschwimmern und Rettungstauchern erwartet, dass sie sich fit halten und regelmäßig trainieren.

 

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