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Eine-Welt-Gruppe übergibt fair produzierte Bälle für Jugendtraining in Landau

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Fair produzierte Bälle übergab Beatrix Broeker von der Eine-Welt-Gruppe an Marco Steinbach (links) und Hagen Marquardt (rechts) vom TSV Landau.
Fair produzierte Bälle übergab Beatrix Broeker von der Eine-Welt-Gruppe an Marco Steinbach (links) und Hagen Marquardt (rechts) vom TSV Landau. © privat

Bad Arolsen-Landau – Fair produzierte Fußbälle überbrachte Beatrix Broeker von der Eine-Welt-Gruppe beim Fußballcamp des TSV Landau an den Vorsitzenden Marco Steinbach und an Trainer Hagen Marquardt.

Die „fairen Bälle“ stammen aus einem Gemeinschaftsprojekt der Fairtrade-Stadt Bad Arolsen, des Netzwerks für Toleranz des Landkreises und der Eine-Welt-Gruppe Bad Arolsen. Beatrix Broeker erläuterte als Sprecherin des Steuerkreises Fairtrade-Stadt die Bedeutung des Fairtrade-Gedankens für den Sport.

Die gespendeten Bälle seien unter den Bedingungen des fairen Handels in Pakistan hergestellt worden. Das bedeute, dass die ArbeiterInnen um 65 bis 70 Prozent höhere Löhne erhalten als in den pakistanischen Fußballlfabriken, die im Auftrag der großen Sportartikelhersteller produzieren. Sie erhalten einen Lohn, von dem sie leben können. Durch die besseren Arbeitsbedinungen komme es auch zu weniger Unfällen. Die Beschäftigten bekämen Sozialleistungen wie medizinische Versorgung.

Respekt schließt Rassismus aus

Beim Kauf von fair produzierten Bällen könne der Käufer sicher sein, dass diese Bälle nicht durch Kinderarbeit hergestellt würden, stattdessen würden Bildungsmöglichkeiten für die Kinder ermöglicht.

Neben Fair Play während des Spiels und bei der Beschaffung von Sportgeräten sei Respekt ein weiterer zentraler Grundsatz des Sports. Mitspielern und gegnerischen Spielern solle stets mit Respekt begegnet werden. Respekt als Leitgedanke des Sports schließe jegliche Art von Rassismus aus.

Auch im Fußball komme es immer wieder zu rassistischen Kommentaren und Übergriffen. Die gespendeten Fußbälle mit dem Logo „Region gegen Rassissmus“ sollen daran erinnern, dass auf dem Rasen, Tribünen und Umkleideräumen gleichwertige Menschen spielen, anfeuern und gemeinsam trainieren.

Besonders der TSV Landau sei dafür ein hervorragender Partner, da dieser Verein sich schon lange für Fairplay und Integration durch Sport einsetze, so Broeker.  red

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