An der Diemel übernehmen am Montag traditionsgemäß die Frauen das Kommando

Am Ende ein Fest für die Frauen

Diemelstadt-Wrexen - Nach drei Tagen strenger Marschdisziplin war am Montag in Wrexen Anzugserleichterung angesagt: Die Herren marschierten ohne Anzugsjacke und überließen den Frauen weitgehend das Feld.

Schon am Sonntagabend wurde das Schützenfest an der Diemel sichtbar weiblicher: Bei der großen Polonaise führten die Damen ihre schicken neuen Kleider vor, bevor es zum großen Festball in die Halle ging. Am Montag dann schlüpften die Frauen sogar in die Schützenmonturen und bewiesen den Männern, dass auch sie den Marschtritt halten können. Mittendrin waren auch Bärbel Schröder, die Ehefrau des Bürgermeisters, und Pfarrerin Elke Carl. Sie hatte das von ihr am Sonnabend treffsicher vom Vogel geholte Flügelstück mit einer Kette als Schmuckstück umfunktioniert und präsentierte es nun strahlend als Trophäe. Nach dem Festzug meldete sich Helmut Hausmann von der gelben Kompanie zu Wort und reichte die von der Kompanie gesammelten Strafgelder in Höhe von 400 Euro als Spende für die Flutopfer an der Elbe weiter. Am Abend klang das Wrexer Schützenfest mit einem weiteren Tanzabend in der Festhalle aus. Diesmal sorgte die Kapelle „Donau Power“ für flotte Rhythmen auf der Tanzfläche. In vier Jahren ist wieder Schützenfest an der Diemel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare