Endoskopische Bandscheiben-Operation  macht Volkmarserin wieder arbeitsfähig

Kleiner Eingriff in Arolser Klinik bringt große Hilfe

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Kann wieder normal laufen: Heike Luchterath mit (von links) Neurochirurg Dimitri Döhl, Anästhesie-Chefarzt Christian Feine und Frank Gunther (Leitung Funktionsdienst/OP-Manager) im Krankenhaus Bad Arolsen.

Bad Arolsen. Drei Monate hatte Heike Luchterath aus Volkmarsen nach einem Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich mit einem Taubheitsgefühl im linken Bein zu kämpfen. Seit einem kleinen Eingriff im Krankenhaus Bad Arolsen ist sie   schmerzfrei, das Taubheitsgefuhl ist verschwunden.

Wenn ein Bandscheibenvorfall mit konservativen Maßnahmen wie medikamentöser Schmerztherapie, Krankengymnastik oder Training, für den Muskelaufbau nicht mehr zu behandeln ist, kann eine Operation erforderlich werden. Insbesondere bei Ausfallerscheinungen oder Lähmungen mit Störungen der Blasen- und Darmfunktion, so Dimitri Döhl, Facharzt für Neurochirurgie, der seit 2012 Operationen im Krankenhaus Bad Arolsen anbietet. 

Neben der offenen Operation gibt es nun die Möglichkeit, einen Bandscheibenvorfall ohne großen Eingriff endoskopisch zu versorgen. Durch einen fünf Millimeter breiten Zugang wird das vorgefallene Bandscheibengewebe entfernt. Die korrekte Führung der Instrumente wird mit einer Röntgenaufnahme während des Eingriffs gesichert.

Neue Geräte

 Das Krankenhaus Bad Arolsen hat Spezial-Instrumente und neue Geräte angeschafft. Das Operationsteam wurde von Spezialisten geschult. Ob das endoskopische Verfahren geeignet ist, entscheidet der Operateur im Gespräch mit dem Patienten.

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