Hessische Europa-Staatssekretärin informiert sich an der Christian-Rauch-Schule

Englisch als Unterrichtssprache

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Bad Arolsen - Der bilinguale an der Christian-Rauch-Schule hatte es ihr angetan: „Das ist eine tolle Sache. Damit sind sie doppelt gerüstet“, schwärmte die Europa-Staatssekretärin Dr. Zsuzsa Breier vor den Schülern der Bili-Biologiekurses.

Der Unterrichtsbesuch am Dienstag war einer Aktion der hessischen Landesregierung, die ihre Minister und Staatssekretär hessenweit zu einer Bildungstour in die Schulen geschickt hatte.

Die gebürtige Ungarin Dr. Breier weiß als Vertreterin des Landes Hessen in Brüssel die Mehrsprachigkeit zu schätzen. Der bilinguale Unterricht wie er an der Christian-Rauch-Schule angeboten werde, sei ein Privileg, stellte sie im Gespräch mit den Schülern fest und schilderte ihre Erfahrungen auf dem europäischen Parkett.

Außerdem nutzte die Europa-Staatssekretärin die Gelegenheit, die Schüler nach ihren Gedanken zu Europa zu befragen. Während sie in einer neunten Klasse vor allem skeptische Gedanken zur Eurokrise aufnehmen konnte, schienen die vielen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile des europäischen Gedankens im Doppeljahrgang 12/13 doch stärker verbreitet zu sein. „Das gibt mir Hoffnung und freut mich zu hören“, kommentierte die Europapolitikerin.

Im Mittelpunkt ihres Unterrichtsbesuches im bilingualen Biologieunterricht stand jedoch eine wissenschaftliche Betrachtung des Auges, genauer gesagt der Netzhaut, auf der es bekanntlich lichtempfindliche Sinnenszellen mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt. Im Selbstversuch konnten die Schüler erleben, dass nur in einem kleinen Bereich der Netzhaut Farben wahrgenommen werden. Die Sinneszellen am Rande erkennen Formen nur in Schwarz-Weiß.

Sämtliche Betrachtungen zu diesem Thema wurden - wie im bilingualen Unterricht üblich - nur in englischer Sprache diskutiert. Das fördert die Sprachsicherheit und bereitet optimal auf ein späteres Studium vor.

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