40Texttafeln an historischen Häusern angebracht

Erinnerung an Arolser Fürstenhof-Herrlichkeit

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Nahe beim Schloss wurde das Hotel Fürstenhof an der Ecke Landauer/Wetterburger Straße gebaut. Dieses Bild aus dem Arolsen-Kalender 2017 entstand 1925.  

Die Initiative Pro Bad Arolsen hat in der Innenstadt sieben weitere Gebäude mit Informationstafeln ausgestattet.

Bad Arolsen. Im Rahmen dieser vorläufig letzten Staffel werden die Häuser „Cunard“ (jetzt Café Prinzess Emma), „Sandrock“ (jetzt Platzhirsch), „Jungbluth“ (ehem. Fürstenhof), Haus „Römer“, das ehemalige Postamt, das Rathaus und die ehemalige Belgische Siedlung (auf dem Grundstück der Grundschule „Neuer Garten“) beschrieben und in die Stadtgeschichte eingeordnet.

Seit 2010 verfolgt die Initiative dieses Projekt und hat im Rahmen von sieben Staffeln mittlerweile über 40 Schilder vorwiegend für Gebäude in der Altstadt entwickelt und angebracht.

Sie zeigen jeweils den historischen Namen und die Bedeutung sowie in einer kurzen Beschreibung die weitere Entwicklung der Häuser. Außerdem ist entweder eine bautechnische Besonderheit, die ursprüngliche Nutzung, die barocke Gartenanlage oder ein anderes besonderes Merkmal grafisch dargestellt.

Mit dem Schild wird die Geschichte des früheren Fürstenhofes skizziert. 

Nach Zustimmung aller Eigentümer wurde die Platzierung so angeordnet, dass die barocken Fassaden möglichst wenig gestört werden, dass aber auch Menschen mit Beeinträchtigungen diese Tafeln gut lesen können.

Wie der Vorsitzende der Initiative Pro Bad Arolsen, Rolf Crone, mitteilt, ist dieses Vorhaben nun vorläufig abgeschlossen. Das Gesamtprojekt soll in den demnächst aktualisierten historischen Stadtführer integriert werden. Damit sind alle diese Gebäude bequem zu „erwandern“.

Die technische und architektonische Gesamtleitung lag bei den Architekten Jürgen Schimmelpfeng und Lisa Selzer vom Architekturbüro Müntinga und Puy. Die Recherchen und die Textfindung wurden von der Initiative in Teamarbeit mit Leiterin des Museums Bad Arolsen, Frau Dr. Birgit Kümmel, erarbeitet.

Wie schon in der Vergangenheit hat auch diesmal die Firma Küchenstudio Füllgraf die Montage der Schilder für die Initiative ehrenamtlich übernommen.  red

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