Austausch mit Partnerschulen 

Das erlebten die Bad Arolser Schüler in den USA

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USA-Reise mit Bernd Radeck, Bad Arolsen. Gruppe vor dem Casinoeingang des Casinos „Luxor“ in Las Vegas.

Bad Arolsen. Unvergessliche Eindrücke brachten sie mit nach Hause, und neue freundschaftliche Kontakte knüpften sie: 41 Schüler der Christian-Rauch-Schule besuchten die Partnerschule in den USA und lebten zum Teil in Gastfamilien.

Von ihrer  dreiwöchigen Reise in die Vereinigten Staaten sind sie zurückgekehrt. Der seit 1985 in Folge jährlich stattfindende Schüleraustausch mit High Schools in Missouri (Hermann) und Wisconsin (Belleville und New Glarus) begann mit dem Flug von Frankfurt nach Chicago. Dort trennte sich die große Gruppe. 

Stadt am Missouri

Die Missouri-Gruppe reiste nach Hermann, seit 1987 Bad Arolsens Partnerstadt. In der vor über eineinhalb Jahrhunderten von deutschsprachigen Auswanderern gegründeten Kleinstadt am River Missouri, besuchten 15 Schüler die High School mit ihrem Begleiter, Antonio Dias, Lehrer an der Christian-Rauch-Schule. 

Besichtigungen vor Ort und Besuche in St. Louis und Jefferson City, der Hauptstadt von Missouri, vermittelten den jungen Leuten viele weitere Eindrücke von dem (groß)städtischen Leben. Auch in New Glarus und Belleville im nördlichen Bundesstaat Wisconsin stand neben der Schule das Familienleben im Vordergrund. 

Das bietet Wisconsin

Sehenswürdigkeiten in Wisconsin, wie die Hauptstadt Madison, Milwaukee, Walworth County und House on the Rock waren ebenso ein Muss für die jungen Gäste aus Deutschland. Spannend wurde es bei einem Besuch des Basketballspiels der Milwaukee Bucks der NBA im Bradley Center. 

Die Wisconsin-Gruppen wurden von Christina Schürmann (ehemalige Austauschschülerin und jetzt Studentin) und vom ehemaligen stellvertretenden Schulleiter der CRS, Bernd Radeck, betreut. Die beiden Städte New Glarus und Belleville sind gerade zwölf Kilometer voneinander entfernt. 

Das ist geplant

Nach zwei Wochen an den Schulpartnerorten fand allen der Abschied von ihren neuen Freunden schwer. 22 junge Leute aus New Glarus und fünf Besucher aus Belleville kommen schon im Juni für zwei Wochen nach Bad Arolsen, so fiel das Good-bye sagen dort dann doch nicht so schwer. Auch diese Begegnung mit Amerikanern habe gezeigt, dass viele Austauschschüler mit einem umfassenden Amerikabild wieder in ihre Heimat zurückkehren, so Bernd Radeck .  

Nach dem zweiwöchigen Aufenthalt an den Austauschorten trafen sich alle 41 Arolser in Las Vegas wieder. Dann stand eine bunte Mischung von Sightseeing, Bummeln und Informationen zur Geschichte der Vereinigten Staaten an. 

In der Stadt der Spieler

Zum Spielen in den riesigen Casinos viel zu jung, war für die 16-Jährigen Las Vegas eigentlich nur Ausgangspunkt für Fahrten in die beeindruckenden Nationalparks, die sich um die Spielerstadt reihen.

 Ein Besuch im Tal des Todes war der erste Programmpunkt im Westen der USA. Am Badwater Basin, 85 Meter unterhalb des Meeresspiegels gelegen, dem tiefsten Punkt Nordamerikas, ging die Gruppe auf einer kilometerlangen Salzfläche bei 37 Celsius spazieren. 

Die legendäre Route 66

Beeindruckt von den Natureindrücken im stillen Death Valley stand am nächsten Tag das Leben und Treiben in der Stadt Las Vegas an. Über die gigantische Hoover-Talsperre führte eine Fahrt zum Grand Canyon durch die Wüste von Arizona entlang der legendären Route 66. 

Die Farbenpracht der Felsen des Canyons beeindruckte die Reisegruppe sehr. Neben einem ausgedehnten Spaziergang am Canyonrand bildete ein eindrucksvoller Sonnenuntergang den Tagesabschluss. Nach einer Übernachtung in einer Lodge auf dem Gelände der Yavapai-Indianer ging die Fahrt weiter durch die Wüste und zahlreiche Indianerreservate nach Utah durch das Gebiet der Navajo-Indianer zum Zion Canyon.

Jede Menge zu sehen

 Doch bis dorthin gab es eine Menge zu sehen. Großartig der Blick von der Brücke bei Page auf den Colorado River, dem Beginn des Grand Canyons. Dort befindet sich die Grenze Arizona - Utah und auch der Lake Powell, auf den man von einer Anhöhe aus einen beeindruckenden Blick hat. Kanab auf dem Weg zum Bryce-Canyon erinnert an John Wayne, der dort seine großen Kinoerfolge drehte. 

Ein Muss in New York

Vollgepackt mit Natur und bunten Lichtern flogen die Gruppen zum Abschluss der USA-Reise nach New York City, um die beeindruckende Stadt am East River zu erkunden: Memorial Park, Central Park, Times Square, Rockefeller Center, Fifth Avenue, Empire State Building, Grand Central Station, Chrysler Building, Statue of Liberty und Ellis Island waren die Attraktionen, die jeder Besucher New Yorks gesehen haben muss. (r)

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