Überdurchschnittlich hohe Qualität bei Gallenblasenentfernung

Erneut Auszeichnung für Arolser Chirurgie

Experte für Gallenoperationen: Wolfgang Kockrow, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie am Krankenhaus Bad Arolsen, freut sich über die wiederholte Auszeichnung durch die AOK.
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Experte für Gallenoperationen: Wolfgang Kockrow, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie am Krankenhaus Bad Arolsen, freut sich über die wiederholte Auszeichnung durch die AOK.

Das Krankenhaus Bad Arolsen hat bei einer Qualitätsauswertung der AOK erneut ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Für Operationen zur Entfernung der Gallenblase gab es die höchstmögliche Bewertung (drei Lebensbäume).

Bad Arolsen - Das heißt, dass die Gallenblasenentfernung im Krankenhaus Bad Arolsen mit überdurchschnittlich hoher Behandlungsqualität erfolgt und Komplikationen sowie ungeplante Folge-Operationen sehr selten sind.

Damit gehört das Krankenhaus Bad Arolsen zu den 20 Prozent der untersuchten Kliniken in diesem Behandlungsfeld mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Ereignisse.

Standardtherapie, wenn Medikamente nicht helfen

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Bereich der Gallenblasenentfernung weiter zu den besten Krankenhäusern gehören“, so Geschäftsführerin Anne Bülling. „Die wiederholte Auszeichnung zeigt das dauerhaft hohe Qualitätsniveau des gesamten Teams, zu dem neben den Chirurgen auch die Anästhesisten und Pflegekräfte gehören.“

„Die Entfernung der Gallenblase ist die Standardtherapie, wenn Gallensteine den Patienten Beschwerden bereiten und eine Behandlung mit Medikamenten keine dauerhafte Besserung bringt“, erläutert Chefarzt Wolfgang Kockrow. „Die komplette Entfernung der Gallenblase hat für die Patienten keine Nachteile und ist mit über 200.000 Eingriffen pro Jahr in Deutschland ein Routine-Eingriff.“

Fettreiches Essen mit negativen Folgen

Das Team im Krankenhaus Bad Arolsen führt diese Operationen jährlich etwa 100 Mal durch. „Der Eingriff wird bei uns minimal-invasiv durchgeführt und dauert lediglich etwa eine halbe Stunde“, ergänzt Kockrow.

„Meist blieben die Patientinnen und Patienten danach zwei bis drei Tage in der Klinik, danach ist alles überstanden.“ Gallensteine gelten als eine typische Erkrankung der so genannten Wohlstandsgesellschaft, deren Entstehung durch fettreiches Essen und zu wenig Bewegung begünstigt wird.

Auf gesunde Ernährung und Bewegung achten

Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Bewegung tragen dazu bei, das Risiko für die Entwicklung von Gallensteinen zu senken. Aber auch nach einer Entfernung der Gallenblase sollte auf einen gesunden Lebensstil geachtet werden, da ein Teil der auslösenden Faktoren - zu viel Fett, zu wenig Bewegung - mit der Operation nicht beseitigt ist. (red)

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