Lecksuche und neue Wasseruhren in Diemelstadt

Erste Erfolge im Kampf gegen Wasserverluste

Diemelstadt - Die seit einem Jahr laufende Umstellung der Wasserversorgung mit Wasserlieferung aus Scherfede wurde von der Verwaltung auch dazu genutzt, den Wasserver-lusten im städtischen Leitungsnetz nachzuspüren.

Die Lecksuche ist zwar noch nicht abgeschlos-sen. Dennoch konnte Bürgermeister Elmar Schröder im Stadtparlament einen ersten Zwischenerfolg vermelden: Im vergangenen Jahr konnten die Verluste um 10740 Kubikmeter eingedämmt werden. Das entspricht einer Einsparung von 27387 Euro.

Dennoch liegen die Verluste im Stadtgebiet immer noch bei 34722 Kubikmeter. Diese Zahl ergibt sich aus der Differenz der gelieferten Wassermenge zur abgerechneten Menge. Die städtischen Mitarbeiter werden sich weiterhin darum bemühen, Entnahmestellen ohne Wasseruhr aufzuspüren und Leckagen zu orten. Das nächste Etappenziel beschreibt Bürgermeister Schröder so: „Wir wollen die durchschnittliche Verlustquote von derzeit noch 14 Prozent auf unter zehn Prozent drücken.“

Hier noch einige Zahlen: In Ammenhausen/Dehausen betrug der Wasserverlust 2013 stolze 1111 Kubikmeter. In Helmighausen/Hesperinghausen waren es 5150 Kubikmeter, in Neudorf 3864 Kubikmeter, in Orpethal 666 Kubikmeter, in Rhoden 12444 Kubikmeter, in Wethen 2222 Kubikmeter und in Wrexen 9265 Kubikmeter.

Bemerkenswert auch dies: Der Wasserverlust in Wrexen konnte überdurchschnittlich gut eingedämmt werden: Möglicherweise hat die mit den Straßenbauarbeiten ein-hergehende Erneuerung der Wasserleitungen dazu beigetragen, 6490 Kubikmeter Wasserverlust zu beenden.

Weitere Reparaturen am Leitungsnetz stehen in den kommenden Jahren überall im Stadtgebiet an.

Im laufenden Jahr schafft die Diemelstadt übrigens für 5300 Euro neue Wasserzähler mit Rückflussverhinderer an. (es)

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