Bad Arolsen

Falscher Alarm wird teuer

- Bad Arolsen (ots). Ein Anruf am Sonntagabend um 22.50 Uhr in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kassel hat einen Großeinsatz der Polizei, Bundespolizei und Feuerwehren ausgelöst. Ein junges Mädchen meldete sich telefonisch und kündigte ihren Suizid auf der Bahnstrecke zwischen Bad Arolsen und Volkmarsen an.

Bereits während dieses Gespräches wurden die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Volkmarsen und Külte waren mit insgesamt 120 Kameraden im Einsatz, um die Bahnstrecke abzusuchen. Die Bahnstrecke wurde sofort für den Bahnverkehr gesperrt und der Notfallmanager der Deutschen Bahn machte sich auf den Weg von Kassel nach Bad Arolsen. Zwei Streifen der Bahnpolizei und Streifen der Polizeistationen in Bad Arolsen und Korbach nahmen sofort die Suche auf. Allerdings verlief diese zunächst ergebnislos. Polizeiliche Ermittlungen führten schließlich zu einem 15-jährigen und einer 16-Jährigen, die erst seit kurzem in Bad Arolsen wohnt. Nach kurzem Leugnen gaben beide schließlich zu, den etwa 40-minütigen Anruf getätigt zu haben. Über ihre Motivation schwieg die 16-Jährige. Der Großeinsatz konnte um 0.35 Uhr beendet werden. Dieser kann den beiden Jugendlichen aber noch teuer zu stehen kommen. Zurzeit wird geprüft, ob die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden können.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare