Volkmarsen ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen

Ein Feiertag für Volkmarsen

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Wirtschaftsminister Florian Rentsch (Mitte) überbrachte gestern dem Bürgermeister der Stadt Volkmarsen, Hartmut Linnekugel, den Bescheid über die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm des Landes. Mit dabei waren Landrat Dr. Reinhard Kubat, die Stadträte

Volkmarsen - Neun Jahre lang, bis 2021, kommt die Stadt Volkmarsen mit ihren fünf Stadtteilen in den Genuss des Dorferneuerungsprogramms. Schwerpunkte sollen Lütersheim und Hörle sein.

Wirtschaftsminister Florian Rentsch überbrachte den Förderbescheid persönlich an Bürgermeister Hartmut Linnekugel und unterstrich: „Das Förderprogramm soll dabei helfen, dass Sie die Stadt und ihre Stadtteile so gestalten, dass sich die Menschen darin wohlfühlen.“

Ehringen, Külte und Herbsen sind bereits in den vergangenen Jahren in den Genuss des Förderprogramms alten Zuschnitts gekommen. Die Dorferneuerung neuen Zuschnitts will vor allem die Kooperation mit den Nachbardörfern fördern und die geförderte Region fit für die Zukunft machen.

Die anstehenden Veränderungen im Zuge des demografischen Wandels stehen hinter allen Überlegungen.

„Das ist ein Feiertag für die Stadt Volkmarsen“, stellte Bürgermeister Hartmut Linnekugel dankbar fest. Die Stadt und ihre Stadtteile setzen große Hoffnungen in das Förderprogramm. Alle Ortsvorsteher hätten gemeinsam mit dem Magistrat die Antragsunterlagen erarbeitet.

Besonders Lütersheim habe die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm sehr herbeigesehnt. Aber auch in den Stadtteilen Ehringen und Külte, wo die durchgeführte Dorferneuerung bereits längere Zeit zurückliegt, gebe es bereits schon wieder genügend Handlungsbedarf. Auch die Zukunftsaussichten für den kleinsten Stadtteil Hörle sollten verbessert werden.

Zu einer modernen Infrastruktur gehörten nicht nur Straßen, sondern auch schnelle Internetverbindungen, stellte der Minister fest. In diesem Zusammenhang verwies Landrat Dr. Reinhard Kubat auf die Bemühungen des Landkreises, schnelles DSL in alle Dörfer zu bringen. Als Erstes profitiert Külte von den Investitionen, die die Telekom im Sommer begonnen hat.

Derzeit sind 214 Förderschwerpunkte anerkannt. Das Land investiert hier jedes Jahr 21,4 Millionen Euro.

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