Heilbäderverband plant neuen Markenauftritt im Herbst 2021

Feilen an der Marke „Kur in Hessen“

Schulung des hessischen Heilbäderverbands im Bad Arolser Bürgerhaus zum Thema Markendefinition. Referent ist Michael Domsalla (Mitte).
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Schulung des hessischen Heilbäderverbands im Bad Arolser Bürgerhaus zum Thema Markendefinition. Referent ist Michael Domsalla (Mitte).

Der hessische Heilbäderverband bereitet seinen Mitgliedstädte in Tagesseminare auf einen neuen Marktauftritt im September 2021 vor.

Bad Arolsen - Im Bad Arolser Bürgerhaus waren Mitglieder des Touristik-Service sowie der örtlichen Hotels und von Handel, Handwerk und Gewerbe zu der Fortbildungsveranstaltung im Bürgerhaus eingeladen.

Als Geschäftsführerin des hessischen Heilbäderverbands wies Almut Boller dass die Kur an sich zwar eine jahrtausende alte Geschäftsidee sei. Die gelte es aber in die modernen Zeiten zu übertragen. Dazu gehöre auch ein neues Markenbild.

Markenverständnis aufbauen

Wer damit genau angesprochen werden solle, machte Michael Domsalla als Tagungsreferent deutlich: Angesprochen werde die Bürgerliche Mitte, und zwar nicht nur die Altersklasse, die jetzt schon offen für Kuren und Entspannungsangebote sei, sondern die zehn Jahre Jüngeren, die in den kommenden Jahren zur Zielgruppe werde.

Es gelte ein positives Bild von der Kur zu zeichnen. Bei den Anbietern von Kur-Dienstleistungen sei es wichtig, zunächst einmal selber ein Markenverständnis aufzubauen, machte Almut Boller deutlich: „Welche Werte können wir bieten? Welche Leistungsversprechen können wir geben?“

Offene Badekur in Bad Arolsen

In Bad Arolsen wird bekanntlich nicht die klassische Kur im Sanatorium angeboten. Vielmehr besteht die Möglichkeit zur offenen Badekur mit vielen unterschiedlichen Erholungsmöglichkeiten. Über die medizinischen Details berichtete Bad Arolsens einzige Kur- und Badeärztin, Monika Nebel.

Von Elmar Schulten

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