Holy Holi-Fete mit angesagten DJs für 26. Juli angesagt

Bis zu 13 000 Festival-Fans auf Königsberg

Bad Arolsen - Festivalzeit ist in Bad Arolsen wieder angesagt: 13 000 Besucher sollen es maximal werden, 1000 Tickets sollen schon verkauft worden sein.

Kevin Weidenbach, Betreiber des „Sunset No. 1“ in Bad Arolsen, kündigt für den 26. Juli auf dem Königsberg das erste Holy Holi Festival mit viel Musik von diversen DJs und natürlich viel Farben an. Auf Facebook hat Weidenbach bereits eine treue Gefolgschaft für die Holi-Fete gewonnen und die Vorfreude von über 3000 Internetbesuchern auf das Event gesteigert. Nach Überlegungen, das Fest auf dem Belgischen Platz, dann auf dem ehemaligen Munitionsdepot der Bundeswehr zu veranstalten, „landete“ er mit dem Holy Holi Festival auf dem Königsberg - nur wenige Wochen vor dem traditionellen Kram- und Viehmarkt und am Samstag nach dem ebenso traditionellen Freischießen in Mengeringhausen. Das Holi-Fest verspricht viel elektronische Musik und einen farbenfrohen Spaß für alle Besucher. Inspiriert von dem seit Jahrtausneden in Indien und Nepal ausgerichteten Holi-Fest, finden seit zwei Jahren auch in Deutschland solche Vernstaltungen statt. Im Heimatland des Holi-Festes ist das immer der Vollmondtag eines bestimmten Monats im Frühjahr, wenn es hier zu Lande noch recht frostig sein kann. Daher wird das Fest in Mitteleuropa in den Sommer gelegt. Es soll den Sieg des Guten über das Böse symbolisieren und den Beginn des Frühlings. Hauptsache aber hier: Partytime und viel Spaß mit vielen Menschen. Das ist jedenfalls für das erste Holy Holi-Festival (siehe auch gleichnamige Webseite) in Bad Arolsen angesagt. Logistische und marketingtechnische Herausforderungen sind damit verbunden und die Zusicherung an die Nachbarschaft, dass es soooo laut nicht werden wird und nicht bis in die Nacht gefeiert werden soll. Auf der Ankündigung beim Ticket-Verkauf wird Fete von 11 bis 22 Uhr angesagt. Einlass ist ab 16 Jahren. Das so genannte Standard-Ticket gibt es für 26,50 Euro plus einen Farbbeutel. Das Farb-Ticket kommt auf 37,50 Euro , dazu gibt es fünf Farbbeutel. Schlißlich gibt es für die volljährigen Besucher das VIP-Ticket mit einem Farbbeutel für 51,50 Euro. Von einer spezielen Tribüne aus soll sich ein schöner Blick über die farbenfrohe Gesellschaft auf die von DJs besetzten Bühnen und später auf die Lichter bieten. Farben? Farbbeutel? Holi-Fans in Indien und Nepal bewerfen sich bei diesem mehrtägigen Fest der Freude mit Farbbeuteln und sehen danach dann auch recht bunt aus. Ähnlich soll das Festival denn auch in Bad Arolsen ablaufen. Weidenbach: „Ziel ist es, eine ,volle Hütte‘ zu bekommen und alle Tickets zu verkaufen, um damit Kapital für die Folgeveranstaltung im kommenden Jahr zu generieren.“ Den Headliner im Segment „Mainstream“ werde Alvaro darstellen, der mit seinem Tomorrowland-Hit „Welcome to the jungle bitch“ weltweit bekannt wurde und auf den größten Open Air Festivals der Welt spielte. Im Bereich „Techno“ wird Felix Kröcher seine etwas härteren Beats zum Gesamt-Sound beitragen. Zudem kündigt Kevin Weidenbach „einige ,Stammheimer‘ DJs“ an, die „zumindest bei der Technogesellschaft bis 45 Jahren als Headliner gesehen werden können“. „Zusätzlich zu den regionalen DJs, welche „localheros“ genannt werden, sind Clubgrößen aus ganz Deutschland vertreten, wie etwa der residierende DJ aus Frankfurts ehemaligen Cocoon Club (jetzt moon13) oder ein DJ-Team aus dem GO!Parc in Herford.“ Die Bühne werde ungefähr auf dem Platz des Riesenrades stehen und in Richtung Gewerbezehlt schallen. Im oberen Bereich des Königsbergs wird ein Großteil der Parkfläche entstehen, der Einlass wird direkt im Anschluss mittig im oberen Drittel angesetzt. Die Bühne wird eine große Kulisse bekommen mit knapp 1000 Quadratmetern Fläche (45 bis 50 Meter breit, 20 Meter hoch), mit aktiven LED-Walls, Kohlendioxid-Kanonen (für den künstlichen Nebel), Lichtshow und eine Musikanlage im High-End Bereich. Derzeit wird nach Auskunft von Weidenbach mit Künstlern verhandelt, die diese Kulisse lackieren. Ein behindertengerechtes Podest wird ebenfalls zur Verfügung stehen um Rollstuhlfahrern eine Chance zu geben, ebenfalls das Farbspektakel zu sehen. „Die Anwohner müssen keinen schädlichen Lärm befürchten, es wird nicht bis spät in die Nacht gefeiert, und alle notwendigen technischen Maßnahmen werden getroffen, um die gesetzlichen Vorgaben nicht zu überschreiten“, versichert Weidenbach. Grundlage bilde die TA Lärm, in der Regelungen für solche seltenen Ereignisse aufgeführt sind. Als maximaler Schallpegel werde tagsüber in Wohngebieten eine durchgehende Belastung von 75 db (A) angegeben, Schallspitzen dürften eine maximale Lautstärke von 95db erreichen - gemessen werde 50 Zentimeter von einem Fenster eines Wohnhauses. Die Lautstärke von 95db sei gleichzusetzen mit dem Lärm eines unmittelbar vorbeifahrenden Lastwagens. „Diese Veranstaltung soll doch nächstes Jahr wiederholt werden dürfen“. bekräftigt Weidenbach. Eine Homepage ist im Aufbau: www.holyholi-festival.de. Außerdem: http://www.facebook.com/HolyholiFestival .

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