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Firma Hewi investiert in Mengeringhausen 1,5 Millionen Euro in Sprinkleranlage und Löschwasserreserve

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Von: Elmar Schulten

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Firma Hewi investiert 1,5 Millionen Euro in modernen Brandschutz und informiert die Mengeringhäuser Feuerwehr über die technischen Details. © Elmar Schulten

Mengeringhausen. 1,5 Millionen Euro hat die Firma Hewi in neue Brandschutzeinrichtungen rund um ihre Mengeringhäuser Produktionshallen investiert.

Die Einsatzabteilung der Mengeringhäuser Feuerwehr war eingeladen, die neuen Einrichtungen zu erkunden, damit im Ernstfall keine wertvolle Zeit für die Orientierung verstreicht.

Bei Planung und Umsetzung der neuen Brandsicherheitstechnik hat sich Hewi auf das Know-How des Schwesterunternehmens RGV verlassen. 

Die jüngste Investition in die Hewi-Produktionshallen umfasste unter anderem den Einbau einer modernen Brandmeldetechnik und Sprinkleranlage.

Und damit im Brandfall auch sofort genügend Löschwasser zur Verfügung steht, hat das Unternehmen einen eigenen Vorratstank gebaut, der sage und schreibe 2400 Kubikmeter Wasser speichert.

Sobald die Sprinkleranlage ausgelöst wird, springen mindestens zwei von drei 380-PS-starken Dieselmotoren an, die die Pumpen antreiben, mit denen das Löschwasser unter hohem Druck an die betroffenen Gebäudeteile gepumpt werden kann.

Damit sich die Feuerwehr im Labyrinth der Produktionshallen schnell zurechtfindet, wurde auch das Feuerwehr-Informations- und Bediensystem (FIBS) neu aufgesetzt.

Der Schlüssel zum Kasten mit der technischen Steuerung und den Laufkarten für die Feuerwehr liegt im Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr.

Als nächstes plant die Firma Hewi den Bau eines trockenen Werkzeuglagers. Die teuren Spritzguss-Werkzeuge sind nämlich sehr empfindliche Einzelstücke, die nicht mit Löschwasser oder Rauch in Kontakt kommen dürfen. Ohne diese Werkzeuge wäre die Wiederaufnahme der Produktion nach einem Schadfeuer über Wochen und Monate unmöglich. 

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