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Klassizistische und moderne Skulpturen am Mittwoch bei freiem Eintritt im Rauch-Museum Bad Arolsen sehen

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Von: Armin Haß

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Das Zicklein von Walter Sachs (links) und die bereits 1842 von Emil Wolff geschaffene Mädchenbüste im Rauch-Museum. Rechts Laudator Prof. Dr. Kai-Uwe Schierz.
Das Zicklein von Walter Sachs (links) und die bereits 1842 von Emil Wolff geschaffene Mädchenbüste im Rauch-Museum. Rechts Laudator Prof. Dr. Kai-Uwe Schierz. © Armin Haß

Das Christian-Daniel-Rauch-Museum in Bad Arolsen ist am Mittwoch bei freiem Eintritt geöffnet.

Bad Arolsen – An jedem ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt im Rauch-Museum frei. Das gilt auch am Mittwoch, 2. Februar, von 14 bis 17 Uhr im Christian-Daniel-Rauch-Museum im Marstall vor dem Schloss.

Das Museum präsentiert mit Werken des Bildhauers Christian Daniel Rauch sowie der Künstlerkollegen der Goethezeit die Entwicklung der deutschen und internationalen Skulptur im 19.Jahrhundert. Weitere Informationen unter Tel. 05691/625734.  

Im Dialog mit Klassiszismus

Eine Besonderheit sind die Skulpturen des Bildhauers Walter Sachs aus Weimar. Seit fast zwei Jahren sind vor dem Marstall und seit dem vorigen Jahr auch im Museum Arbeiten des vielseitigen Künstlers zu sehen. Künstlerische Interventionen im Dialog mit den klassizistischen Werken gehören schon zur Tradition im Hause.

Der Schwerpunkt freilich liegt auf Werken von Christian Daniel Rauch, der in Arolsen geboren wurde und als ein Hauptmeister des deutschen Klassizismus geschätzt wird. Durch das vielfigurige Denkmal Friedrichs des Großen Unter den Linden in Berlin und durch seine Darstellung der Königin Luise von Preußen - darunter der Sarkophag in Charlottenburg - ist der Künstler stets im allgemeinen Bewusstsein gegenwärtig geblieben

Unvollendete Stadtplanung

Das Christian Daniel Rauch-Museum ist eine Kooperation des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz veranstaltet vom Museum Bad Arolsen in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin, Nationalgalerie.

Der Marstall wurde von Fürst Carl durch Baumeister Franz Friedrich Rothweil (1709 bis 1777) von 1749 bis 1758 erbaut. Im Giebelfeld des Marstall-Hauptportals sind drei bewegt gearbeitete Pferde im Hauptrelief zu sehen. Das spiegelbildlich geplante Gebäude konnte aus Geldmangel nicht verwirklicht werden. (Armin Haß/red)

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