Ökumenische Veranstaltung zum Krieg im Nahen Osten

Gedenken an Kriegsopfer

Bad Arolsen - Der Opfer des in Syrien und im Irak tobenden Krieges gedachten Vertreter verschiedener Kirchen in Bad Arolsen. Zugleich wurde um Hilfe für die Menschen in den Ländern gebeten.

100 Menschen nahmen an der ersten derartigen Kundgebung in Bad Arolsen teil, zu der die Syrisch-Aramäische Hilfsorganisation in Bad Arolsen zusammen mit den übrigen Kirchengemeinden einlud. „Die internationale Gemeinschaft hat versagt“, erklärte Diakon Georg König, Vorsitzender des Vereins unter dem Dach der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland mit Sitz in Warburg. Seit fünf Jahren seien auch viele Glaubensbrüder und -schwestern in den Kriegsgebieten ums Leben gekommen. Zugleich wurde in der ökumenischen Veranstaltung die Freilassung der Gefangenen des von offiziellen syrischen Truppen, islamistischen IS-Kämpfern und Kurden ausgetragenen Konflikts gefordert. Nach einem Gebet in der Zentrale des Hilfsvereins an der Bahnhofstraße/Ecke Helenenstraße bewegte sich der Umzug mit Pfarrern der katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden durch die Helenenstraße und die Große Allee zur Stadtkirche, wo ein ökumenischer Gottesdienst stattfand. Der Hilfsorganisation unter dem Vorsitz von König gehören auch hiesige Vertreter der syrisch-orthodoxen Gemeinde an, die sich über die Stadtgrenzen von Warburg bis nach Arolsen hinaus ausbreitet. In Bad Arolsen ist ein Lager eingerichtet worden für Hilfsgüter, die in den Nahen Osten gebracht werden sollen. Zudem können Geldspenden auf das Konto IBAN DE65 5209 0000 0040 4245 04, BIC GENODE51KS1 bei der Kasseler Bank eingezahlt werden. (Armin Haß)

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