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Gefahrenpunkt am Bahnhof Bad Arolsen entschärfen

Nach einem tödlichen Unfall vor einem Jahr am Bahnübergang neben dem Bahnhof Bad Arolsen wird eine sichere Wegeführung diskutiert. Foto: Sandra Simshäuser

Bad Arolsen-Helsen – Unübersichtlich für Fahrzeuge, gefährlich für Fußgänger: die Verkehrssituation am Bahnhofsvorplatz hatte der Helser Ortsbeirat ganz oben auf seine Tagesordnung gesetzt.

 Vor dem Hintergrund des tödlichen Unfalls vor bald einem Jahr, bei dem eine Schülerin von einem abbiegenden Bus überfahren wurde, habe es intensive Gespräche unter anderem mit dem Ordnungsamt der Stadt gegeben, berichtete Ortsvorsteher Karsten Meyer.

Was ergibt Verkehrszählung?

Dabei sei nach Möglichkeiten einer Querung für Schüler im Bereich der Professor-Bier-Straße gesucht worden. In diesem Rahmen habe Hessen Mobil Verkehrszählungen vorgenommen, deren Ergebnisse bei einer Sitzung am 13. November vorgestellt werden sollen.

Am Bahnhofsvorplatz sei bisher lediglich ein größerer Busch entfernt worden, der die Sicht auf den Bereich zusätzlich verstellt habe, wie Meyer berichtete.

Keine einfache  Lösung

Die betroffene Familie, deren Tochter bei dem tragischen Unfall ums Leben kam, fühle sich unterdessen allein gelassen und habe das Gefühl, dass nichts passiere, erklärte Ortsbeiratsmitglied Ulrike Jaschko-Werner.

Eine Lösung indes ist nicht so einfach: Die Eigentumssituation auf dem Bahnhofsgelände sei sehr kompliziert, erläuterte Bürgermeister Jürgen van der Horst, die Stadt sei hier nicht Entscheidungsträger.

Nächste Sitzung

Welche Möglichkeiten es gebe, um die chaotische Einfahrtsituation zu entschärfen, solle zunächst in der anstehenden Sitzung diskutiert werden. „Wir bleiben dran“, bekräftigte Karsten Meyer. Vorschläge zum Thema nimmt der Ortsbeirat bis zum 13. November entgegen. (Von Sandra Simshäuser)

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