Initiative Pro Bad Arolsen plant und spart:

Was schenkt man seiner Stadt zum 300. Geburtstag? - Einen Hingucker für Touristen

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Dieses Stadtmodell aus Bronze steht in Soest. Ein ähnliches Modell ist für Bad Arolsen geplant. Die Initiative Pro Bad Arolsen sammelt dafür schon seit Jahren Spenden. Außerdem werden zur Finanzierung öffentliche Zuschüsse erhofft.  

Bad Arolsen. Die Initiative Pro Bad Arolsen will auch in Zukunft die Entwicklung der Stadt Bad Arolsen mit gezielten Zuschüssen zur Förderung von Wirtschaft, Tourismus und Kultur und eigenen Projekten unterstützen.

Wichtigstes Projekt bleibt die Schaffung eines Stadtmodells aus Bronze zum 300-jährigen Stadtjubiläum 2019.

Das Stadtmodell ist als Abrundung des Projektes „Die Barockstadt erleben“ gedacht. Dazu gehören der „Barocke Spazierweg“, die Beschilderung herausragender Gebäude und ein Informationsstand zur historischen baulichen Entwicklung. Im Mittelpunkt steht das Stadtmodell aus Bronze mit Sitzbank und Informationstafel zur Stadtplanung.

Dazu machte der Vorsitzende der Initiative Pro Bad Arolsen, Rolf Crone, bei der Jahreshauptversammlung des Vereins folgende Rechnung auf: Nach den bisherigen Kostenvoranschlägen belaufen sich die Nettokosten auf insgesamt 66 350 Euro. Hinzu kommen 8190 Euro (teilw. nur sieben Prozent) Mehrwertsteuer.

Unter der Voraussetzung, dass die Stadt über eine öffentliche Förderung 65 Prozent der Nettokosten übernimmt, verbleibt für Initiative ein Anteil in Höhe 25 375 Euro.

Wenn die Initiative die nicht förderfähige Mehrwertsteuer komplett übernehmen müsste, beläuft sich der Eigenanteil auf 33 565 Euro.

Wo soll das Geld herkommen?

An eingeworbenen Spenden liegen bisher Zusagen in Höhe von 11 550 Euro vor, sodass sich der Eigenanteil auf 22 015 Euro reduziert. Dazu wurden bereits Spenden eingeworben. Die Initiative wird versuchen, noch weitere Spenden zu sammeln.

Als zuständiger städtischer Sachbearbeiter beschrieb Dirk Homberger das weitere Vorgehen so: „Nach bereits laufender Aktualisierung der Baupläne und der Kostenangebote wird die Stadt einen Förderantrag bei der Leader-Region Diemelsee-Nordwaldeck stellen. Da dieses Projekt auf Betreiben von IProBA schon einmal genehmigt worden ist, wird davon ausgegangen, dass dieses im Laufe des ersten Halbjahres 2018 erneut erfolgt. Bevor jedoch nicht der Bewilligungsbescheid vorliegt, können keine Aufträge vergeben werden.“

Außerdem verfolgt die Initiative weiterhin die Förderung des Barrierefrei-Führers für Bad Arolsen und Nordhessen. Dieses Internetportal sei inzwischen erweitert und gestrafft worden. Es gebe eine Vielzahl von Zugriffen auf diese Website.

Auch das „Historicum 20“ soll weiter gefördert werden. Die Gestaltung der Wachhäuschen ist inzwischen erfolgt, ebenso die erklärenden Texte draußen auf der linken Seite. Das Schularchiv soll ebenfalls weiter gefördert werden. Die Koordinierung der ehrenamtlichen Hilfe für die zugewiesenen Flüchtlinge wird weitergeführt.

Die Beschilderung herausragender Gebäude in der Innenstadt wurde 2017 fortgesetzt: Weitere acht Schilder für die 4. Staffel wurden montiert. Sechs Schilder der 5. Staffel sind kurz vor der Fertigstellung.

Hauptaufgabe: Handel weiter stärken

Bis Ende 2017 wurden 4145 Stück AroBons verkauft mit einem Warenwert von 81 480 Euro. Allerdings sind hiervon bisher nur 68 Prozent eingelöst worden,

Das Projekt Internetplattform „AroMarkt“ wurde 2016 durch den Lenkungskreis auf den Weg gebracht. Prototyp und Anwendungsversion wurden von HHG, AroKarte, Initiative und Stadt gemeinsam finanziert. Inzwischen hat diese Plattform mehr als 3700 Besucher monatlich.

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