Feuerwehrkarneval im St. Florian-Hospital

Bei Dr. Hammer in guten Händen

Die Physiotherapie hat gewirkt: Die Teilnehmer nutzten ihre Rollatoren als Surfbretter.

Volkmarsen - Einen schockierenden Blick hinter die Kulissen eines Großkrankenhauses mit rund 500 gut gelaunten Chefärzten, Krankenschwestern und Patienten ermöglichte der Feuerwehrkarneval am Samstagabend in der zum St.Florian-Hospital umgebauten Nordhessenhalle.

Im vollen Wartezimmer erfuhren die vom närrischen Bazillus infizierten Patienten vom Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Rolf Schümmelfeder, dass sie vor Beginn des närrischen Programms ihre Versichertenkarten abzugeben hätten. Die würden dann auf Wunsch mit den Facebook-Konten synchronisiert, so dass alle Freunde die Untersuchungsergebnisse und Röntgenbilder auch zeitnah einsehen könnten.

Unter den Patienten wurde auch der Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon begrüßt, der in der Berliner Charite niemals so schnell einen Termin bekommen hätte. Das Dreigestirn hielt mit Prinz Jürgen Salokat an der Spitze Einzug und auch Bürgermeister Hartmut Linnekugel hatte sich um einen Termin beim Professor bemüht.

Es folgte ein schwungvoller Abend mit gespielten Ärztewitzen, in denen jeder sein Fett wegbekam. Behandelt wurden schwierige Fälle von Männerschnupfen. In der gynäkologischen Abteilung wurden die Zuschauer Zeugen einer schwierigen Geburt, an deren Ende es hieß: „Es ist ein kleiner Feuerwehrmann“. Hochachtung vor den akrobatischen Leistungen der jungen Ärzte, die ihre Kollegen durch die Luft wirbeln ließen. Bei der Physiotherapie wurden Krücken zu Sportgeräten und Rollatoren zu Surfbrettern.

Die musikalischen Einlagen gestalteten Gerrit Vahle alias Phil Colins und Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch, der als Frontsänger der „Ärzte“ unbedingt zurück nach Westerland wollte.

Erstaunlich, welchen Überblick die Reinigungskräfte im St.-Florian-Hospital haben und welche Musik die Hausmeister aus ihren Werkzeugkästen zaubern.(es)

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