Massenhausen

Haushaltssperre bremst letzte, kleine Projekte

- Bad Arolsen (-ah-). 25 private und 13 kommunale Projekte für 1,925 Millionen Euro sind im Zuge der Dorferneuerung Massenhausen seit 2002 bewilligt worden. Gestern war Bilanzierungstermin.

Wegen der kürzlich beschlossenen Haushaltssperre bei der Stadt Bad Arolsen können die noch ausstehenden kleineren kommunalen Maßnahmen an der Mehrzweckhalle voraussichtlich nicht verwirklicht werden. Gleichwohl stünden Zuschussmittel im Umfang von etwa 65 000 Euro bereit. Bürgermeister Jürgen van der Horst erklärte, dass Steuereinnahmen wegbrächen und die Finanzierung kommunaler Projekte in Frage stehe. Die notwendigen Eigenmittel müssten kreditfinanziert werden. In Kürze werde der Magistrat beraten. Dabei werde auch über Vorhaben in anderen Stadtteilen, wie etwa in Wetterburg, diskutiert. Unterm Strich sei die Dorferneuerung für Massenhausen erfolgreich gewesen, betonte der Rathauschef jedoch. Irmhild Weber, Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis Waldeck-Frankenberg, präsentierte in dem voraussichtlich letzten offiziellen Bilanzierungstermin im Hof Meier die nach nunmehr sieben Jahren Dorferneuerung vorliegenden Zahlen. Für insgesamt 38 bewilligte Projekte seien förderfähige Kosten von 1,925 Millionen Euro anerkannt worden. Die Zuschüsse bezifferte sie mit 1,212 Millionen Euro.Während für die 25 privaten Vorhaben Kosten von 418 000 Euro als förderfähig anerkannt worden sind und Zuschüsse von 125 000 Euro bewilligt wurden, ist der größte Teil der Mittel in städtische Maßnahmen geflossen, allen voran die Sanierung des Hofes Meier. Die Wiederherrichtung des maroden landwirtschaftlichen Anwesens war der Schlüssel für die Verwirklichung aller weiterern Maßnahmen. Mehr in der gedruckten Ausgabe.

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