Lektüre am Info-Kasten und Geschichtsverein

Helser Heimatgeschichte wandernd und lesend erfahren

Themen in und um Helsen beleuchtet der Geschichtsverein in der neuen Informationsreihe. Foto: Hans Blossey

Bad Arolsen – Vom Bildhauer Friedrich Valentin bis zur Siedlung Pessinghausen reicht das aktuelle Info-Angebot, das die Bezirksgruppe Bad Arolsen im Waldeckischen Geschichtsverein für Mitglieder und Interessierte bereitstellt.

Nach Corona-bedingter Absage aller Veranstaltungen zur 1150-Jahr-Feier Helsens hat der Vorstand kreative Wege eingeschlagen, das Jubiläumsdorf in den Blickpunkt zu rücken. Wie etwa der junge Christian Rauch bei dem in Helsen lebenden Hofbildhauer Friedrich Valentin in die Lehre kam, das können Interessierte aktuell im Schaukasten des Geschichtsvereins nahe des Bad Arolser Diakoniezentrums (badz) nachlesen.

Spannende Texte

Bildhauerarbeiten Valentins auf dem Helser Friedhof, der Standort seines Hauses nebst Werkstatt und eine historische Beschreibung des malerischen Dorfes Helsen sind im Thema des Monats ebenfalls nachzulesen. Vereinsmitglieder dürfen sich zusätzlich über eine kleine Überraschung in ihren Briefkästen freuen.

Als Ersatz für die abgesagte Wanderung in die Geschichte hat der Geschichtsvereinsvorsitzende Erhard Kraft Spannendes über Pessinghausen zusammengestellt.

Frühere Siedlung bei Helsen

Um die frühere Siedlung bei Helsen und den Markusstein rankt sich eine Geschichte, die dem aktuellen Mitgliederbrief beiliegt. Christian Fleischhauers Erzählung Im Pessinghäuser Grunde war ursprünglich 1911/12 im Helser Gemeindeblatt Heimatglocke veröffentlicht worden.

Von Vorsitzendem Erhard Kraft neu aufgeschrieben, erhalten Mitglieder das 24-seitige Heft mit zahlreichen Abbildungen kostenfrei.

Vielleicht sei dies auch ein kleiner Anreiz für Geschichtsinteressierte, auch der Arolser Bezirksgruppe beizutreten, hofft der Vorsitzende.  sim

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