Bus bricht bei Fahrt zum Erholungsheim zusammen und muss repariert werden

Hilfe für Kinder aus Tschernobyl

Hilfe für das Erholungsheim für Kinder aus der Region um Tschernobyl wurde aus dem Bad Arolser und Wolfhager Raum organisiert. Foto: pr

Bad Arolsen - Volkhardinghausen - Rasche Hilfe organisierte Werner Overmann aus Volkhardinghausen für das Erholungsheim Hämbach (Thüringen), in dem Kinder und Jugendliche aus der Region um Tschernobyl betreut werden, die an den Folgen des Reaktorunglücks vor 26 Jahren leiden.

Der Bus, mit dem die Kinder aus der Ukraine abgeholt wurden, brach in der Nähe von Bautzen zusammen und muss repariert werden. Mit einem eigens gecharterten Bus wurden die Ukrainer dann nach Hämbach gebracht. Dort organisiert ein Verein seit 1992 die Erholungsaufenthalte für jährlich etwa 300 Kinder.

Overmann war von dem Vorstand des Vereins in Hämbach um Hilfe gebeten worden und sammelte Spenden. Mehrere hundert Euro wurden von Privatleuten, einem Handwerksbetrieb aus Adorf und der Reservisten-Kameradschaft Wolfhagen gespendet. Der Volkhardinghäuser kaufte von dem Geld Lebensmittel und brachte diese nach Hämbach. Overmann und Mitglieder aus Vereinen in Landau und Wolfhagen haben in den vergangenen zehn Jahren bereits 15 Tonnen Lebensmittel, 100 Kilogramm Waschmittel, 200 Rollstühle sowie Rollatoren, 31 Betten, 27 Schränke, Tische, Stühle, Bekleidung und Weihnachtspakete aus Spendenmitteln finanziert und in das Heim gebracht. Diese Bilanz zieht Ralph Busch aus Landau in einer Mitteilung für unsere Zeitung.

Das Kinderheim in Hämbach braucht weiterhin Geldspenden, um den Bus reparieren und wieder verkehrssicher machen zu lassen. Kontakt unter Telefon 03695/824178 (Kinderheim Hämbach), Karl-Liebknecht-Str. 10, 36469 Tiefenort, Spendenkonto 120243 bei der Wartburg-Sparkasse, BLZ 84055050 (ab 50 Euro kann eine Spendenquittung ausgestellt werden). Internet: www.kinderheim-haembach.de (r)

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