Förderverein Walmebad Mengeringhausen

Hoffnungen gebremst: Öffnung nur unter strengen Auflagen denkbar

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Das Walmebad Mengeringhausen ist für die Sommersaison bereit. Sobald die Corona-Besch ränkungen fallen kann das Bad geöffnet werden, sagen Techniker Rüdiger Betz, Vorsitzender Alfred Reuter und Rolf Schade. 

Im Walmebad steht die Ampel auf Rot-Gelb. Sobald die Behörden grünes Licht geben, möchte der Förderverein des Mengeringhäuser Walmebads das Freibad öffnen. Aber so leicht wird es nicht gehen, bremst Bürgermeister Jürgen van der Horst: „Es geht nicht ohne Hygienekonzept.“

Und so ein Konzept müsse erst einmal erarbeitet werden. Dazu müssten die Vorgaben aus Wiesbaden abgewartet werden. Erst dann könne man sich daran machen, einen Plan zu erstellen.

Unterdessen hat Alfred Reuter, der Vorsitzende des Fördervereins, mit seinem Team in den vergangenen Wochen die Zeit genutzt und ein großes Arbeitspensum absolviert. Dabei waren nie mehr als drei Personen auf dem weitläufigen Gelände.

Schon viele vorbereitende Arbeiten erledigt

Schon vor Beginn der Corona-Beschränkungen wurde eine neue Wasseruhr eingebaut. Dann wurden die Eisschutzpoller aus den Becken entfernt, und das Wasser abgelassen.

Gleich danach mussten die Becken gründlich gereinigt werden, damit sich die Schwebstoffe und Ablagerungen des Winters nicht festsetzen konnten. „Mit Wasserstrahl wurde ständig nachgeholfen“, berichtet Rolf Schade, der die Arbeiten auf dem Freibadgelände als Nachbar aus nächster Nähe beobachten konnte. Er hat große Hochachtung vor so viel Einsatz. Da sich die Zu- und Ablaufrohre in den beiden Becken verziehen können, musste der Anstrich der Becken gleich nach dem Ablassen erfolgen. Danach wurden die Becken geflutet, um die Bildung von Rissen zu vermeiden.

Ist Wasser im Becken, muss die Umwälzanlage für die notwendige Wasserqualität sorgen. Weiterhin ist die Solaranlage zur Erwärmung des Wassers in vielen ehrenamtlichen Stunden in Betriebsbereitschaft versetzt worden.

SWIM-Zuschüsse noch in diesem Jahr verbauen

Technikwart Rüdiger Betz hat die neue Wasseraufbereitungsanlage so im Griff, dass der Chlorgehalt des Wassers alle Keime unschädlich macht. Nächstes großes Thema für die 200 Mitglieder im Förderverein ist der Einbau einer neuen Filteranlage am Ende der Badesaison. Immerhin hat die Landesregierung dem Verein hierfür eine Förderung aus dem sogenannten SWIM-Programm in Höhe von 60 000 Euro zugesagt.

Reuter plant, die baulichen Voraussetzungen in den kommenden Wochen durch versierte Baufirmen schaffen zu lassen. Der Einbau der Anlage könnte dann im Herbst erfolgen.

Reuter: „Wenn wir die Zuschussgelder nicht in diesem Jahr verbauen, müssen wir sie für das kommende Jahr erneut beantragen und wer weiß, was dann ist.“

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