Kirgisische Delegation besucht evangelischen Kindergarten am Königsberg

Hoher Stellenwert der Kinderbetreuung

Eine Delegation der Lutherischen Kirche aus Kirgisien war zu Gast im evangelischen Kindergarten am Königsberg. Foto: pr

Bad Arolsen - Im Rahmen ihrer Reise zum Thema „Diakonie“ besuchte eine siebenköpfige Delegation der Lutherischen Kirche in Kirgisien den evangelischen Kindergarten am Königsberg.

Kindergartenleiterin Annerose Otto führte die Delegation in die Arbeitsweise des Kindergartens ein und stellte vor allem das Konzept einer teiloffenen Kindertagesstätte vor. Besonders interessiert waren die Gäste an der Finanzierung des Kindergartens, die zum größten Teil neben den Elternbeiträgen aus der Stadtkasse heraus erfolgt. Die Kirche trägt zehn Prozent der Kosten.

Das überraschte die Delegation, da ihr kleiner Kindergarten mit fünfzehn behinderten Kindern in der Hauptstadt Bischkek keine Zuschüsse seitens der Stadt oder des Staates erhält. Ebenso staunten sie darüber, mit wie viel Liebe und Ideenreichtum die hiesige Kindertagesstätte gestaltet worden und bis ins Kleinste durchdacht ist. So fand zum Beispiel der neue Klemmschutz an allen Türen des Gebäudes große Beachtung. Aber auch die Aufteilung der Räume in Spiel-, Lese-, Rollenspiel-, Kreativ-, Turn- und Essräume wurde zur Kenntnis genommen.

Der Gruppe unter der Leitung von Bischof Buchholz wurde bewusst, wie wichtig die Kindergartenarbeit für die Evangelische Kirche in Kurhessen und Waldeck ist und wie stark dieser Arbeitszweig in der diakonischen Arbeit verankert ist.

Begleitet wurde die Gruppe durch Inge Rühl und Pfarrer i.R. Eckhart Gebauer, die beide über das Gustav-Adolf-Werk Verbindung zu der kleinen Partnerkirche in Kirgisien halten. Als zuständiger Ortspfarrer stand Pfarrer Lueg für Fragen zur Verfügung. (r)

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