Handballspielgemeinschaft präsentierte sich als würdiger Bewerber um Titel Superverein

Ein HSG-Team, das siegen will - Video

Von Fußpaar zu Fußpaar musste die Plastikflasche weitergegeben werden. Fotos: Elmar Schulten

Twistetal-Mühlhausen - Aus drei Vereinen kommen die Spieler der Handballspielgemeinschaft Twistetal. Dass die Jugendlichen über die Jahre tatsächlich zu einer harmonischen Einheit zusammengewachsen sind, bewiesen sie beim „Spiel ohne Grenzen“ im Rahmen des Wettbewerbs „Wer wird Superverein 2014?“.

Das zehnköpfige Team, das die HSG am Sonnabend ins Rennen schickte, war zwischen 13 und 22 Jahre alt, bunt gemischt aus Jungen und Mädchen, Twistern, Berndorfern und Mühlhäusern.

Das war taktisch klug entschieden von Holger Schmidt, dem Vorsitzenden der HSG Twistetal, denn beim WLZ-FZ-Wettbewerb geht es nicht um stärke oder Größe, sondern um Geschicklichkeit und Teamgeist. Und vor allem der Teamgeist ist bei den Twistetaler Sportlern sehr stark ausgeprägt. Das bewies schon das breite Feld der Unterstützer: Mehr als 150 jubelnde Fans hatte die HSG an diesem Tag aufgeboten: Mütter, Väter, Tanten und Onkel, Freunde und Freundinnen. Sie alle waren gekommen und hatten sogar Kuchen mitgebracht - für den kleinen Hunger zwischendurch.

Doch während sich den Fans am Spielfeldrand immer wieder mal eine kleine Stärkung gönnten, konzentrierten sich die Starter ganz auf ihre wechselnden Aufgaben.

Nach der Begrüßung durch Rouven Raatz, den Chef vom Dienst der WLZ-FZ-Redaktion, übernahm Britta Ricken das Mikrofon. Die WLZ-Medienberaterin, gebürtig aus Berndorf, fand stets den richtigen Ton, um die jugendlichen Sportler an die Regeln zu erinnern. Schließlich sollen alle zehn Mannschaften, die im Laufe des Sommers auf eigenem Spielfeld im Wettbewerb um den Titel „Superverein“ starten, die gleichen Voraussetzungen haben.

Das erste Spiel des Nachmittags trug den Titel „Eisscholle“. Dabei mussten sich die zehn Spieler von einer Folie zur nächsten bewegen und die jeweils freiwerdende Folie vor sich platzieren.

Mit verbundenen Augen war die zweite Aufgabe zu lösen. Der Blinde wurde von einem Partner über einen Parcours dirgiert, um dann mit offenen Augen wieder zum Start zurückzulaufen.

Zielgenauigkeit war beim Werfen von zwei miteinander verbundenen Golfbällen gefragt. Mit ein ein wenig Geschick ließen sich damit Stangen umwickeln und Punkte sammeln.

Eine kräftige Bauchmuskulatur war beim Spiel Flaschentransport von Vorteil. Hier galt es zunächst, die Schuhe auszuziehen, denn mit Socken hatten hatten die sich gegenüber stehenden Füße besseren „Griff“. Von Fußpaar zu Fußpaar wurde sodann eine Plastikflasche weitergereicht. Gezählt wurden kompletten Rundendurchgänge. Bei Flaschenverlust startet die Runde von Neuem.

Um Punkte und Geschicklichkeit ging es auch beim letzten Spiel des Nachmittags, einer Menschenkette zum Transport von Heliumballons. Auch diese Aufgabe bewältigte das bunt gemischte HSG-Team mit Leichtigkeit und einem Lächeln auf den Lippen. Dazu trugen auch die lustigen Anfeuerungsrufe aus dem Publikum bei.

Am kommenden Sonnabend tritt das Jugendorchester des Musikzugs Battenberg im Wettbewerb an.

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