Entwurf für das noch fehlende Schleierbrett über den Skulpturen in Kirche ausgestellt

I-Tüpfelchen für Bericher Altar

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Bad Arolsen - Neuberich - Bei der 100-Jahr-Feier wurde es für auch für viele auswärtige Besucher deutlich: Der Altar in der Neu-Bericher Klosterkirche ist noch unvollständig. Er soll aber noch um ein Schleierbrett ergänzt werden.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier fanden Gospelkonzerte und ein ökumenischer Festgottesdienst statt. Unter dem Kruzifix im Altarraum konnten die Besucher anhand eines Modelles sehen, wie das Altarretabel künftig aussehen soll. Für die Vollendung der mit Kosten von 170 000 Euro veranschlagten Wiederherstellung des über 500 Jahre alten Kunstwerks haben Kirchengemeinde, das Landesamt für Denkmalpflege und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck den Metallgestalter Michael Possinger ausgewählt. Sein Modell steht in einer Miniaturversion am Altarraum zum Betrachten zur Verfügung.

Auf Handzettel wird um Spenden für das Kunstwerk gebeten. Die Landeskirche „wird ihren Beitrag leisten, weitere Institutionen sollen zur Mitfinanzierung gewonnen werden“, heißt es auf dem illustrierten Blatt, auf dem die künftige Version des mittleren Altarbildes zu sehen ist: Messingfarbene Bögen schließen in einem weißen Holzrahmen mit schlanken Stäben den Mittelteil am oberen Rand ab.

Dabei wirkt der „Schleier“ wie von Sternen durchsetzt. Die vor dem wiederentdeckten und -hergestellten blauen Hintergrund platzierten Figuren, darunter die Maria mit dem Jesuskind, sollen noch durch ebenfalls messingfarbene Sockel erhöht werden. Derzeit wirken die Skulpturen wie versunken in dem ansonsten rundum restaurierten Altarbild, das im vorigen Monat nach drei Jahre dauernden Arbeiten in der Werkstatt des Denkmalamtes in Schloss Biebrich kurz vor dem Jubiläumsfest des Dorfes wieder in der Kirche aufgestellt wurde.

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