Große Allee in gutem Zustand

Im Arolser Stadtwald hat Sturm Friederike wie einst Orkan Wiebke gewütet

Einzelfall: Diese Linde in der Großen Allee ist dem Sturm Friederike zum Opfer gefallen. Die Allee ist nach Darstellung der Baumexperten in einem guten Zustand. Foto: Armin Haß

Bad Arolsen Im Bad Arolser Stadtwald hat Sturm Friederike wie einst Orkan Wiebke gewütet: 10 000 Festmeter Windwurfschaden. Die Große Allee ist in einem besseren Zustand   als nach dem Sturmschaden befürchtet.

Die Große Allee in Bad Arolsen wird nach dem Wintersturm Friederike noch auf Astabbrüche durchgesehen. Eine Linde war am vorvorigen Donnerstag umgeknickt.

Wie krank war  die Linde?

Sie war vom Brandkrustenpilz befallen und deswegen so geschwächt, dass sie vom Sturm etwa einen Meter über dem Boden umgeknickt werden konnte. Der Pilz, der auch die im Spätsommer gefällte alte Buche vor dem Schloss  befallen hat, sei aber kein Flächenphänomen, erklärte Bürgermeister Jürgen van der Horst auf Nachfrage der Waldeckischen Landeszeitung.

 Die Baumexperten der Stadt haben eine weitere Linde festgestellt, die von dem Pilz befallen ist, Dieser Baum soll zunächst beschnitten und dann weiter beobachtet werden.

Wie ist die Lage in der Allee?

Die von der Stadt betreute Allee mit ihren 880 Bäumen sei in einem guten Zustand, stellte der Rathauschef fest. Das sei das Ergebnis des Baumpflegekonzeptes, auf dessen Grundlage ein großer Teil der Alleebäume durchgesehen wurde.

Im Kurpark zwischen Prof.-Klapp- und Jahnstraße hingegen werden im Frühjahr Fällungen vorgenommen. Dort sind Bäume in einem derart schlechten Zustand, dass sie entfernt werden müssen. Dieser Entscheidung gingen längere Diskussionen mit der unteren Naturschutzbehörde beim Kreis voraus.

Wie hoch ist der Schaden im Stadtwald?

Stark geschädigt wurde durch den Sturm Friederike der Stadtwald. Dort sind 10 000 Festmeter Windwurf zu beklagen, das entspricht dem Ausmaß der Schäden beim Orkan Wiebke im Spätwinter 1990, einer der schwersten Stürme in den vergangenen Jahrzehnten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.