Diemelstadt-Rhoden

Impulse für heimische Wirtschaft

- Diemelstadt-Rhoden (-ah-). Die Stadtsanierung ist in vollem Gange, Bei einem Rundgang verschaffte sich die CDU-Fraktion am Samstagvormittag ein Bild davon.

Millionenbeträge kämen damit dem heimischen Handwerk zugute. Größte Baustelle ist derzeit die Stadthalle. Dort wird mit einem Volumen von 894 000 Euro eine Erweiterung vorgenommen. Der Rohbau ist fertig, die Arbeiten sollen nach Auskunft von Bauamtsleiter Eckard Bodenhausen bis zum Schützenfest im kommenden Juli abgeschlossen werden. Im Mittelpunkt steht die Altstadt. Dort werden endlich die drei verfallenen Häuser am Burggraben abgebrochen, die die Eigentümer selbst nicht mehr halten konnten. Die Stad kauft die Gebäude auf, lässt sie abreißen und das Areal bis hin zum Grünewaldheim und über die Zufahrt zum Schloss hinweg neu anlegen. Auch das ehemalige Möbellager soll im Zuge der Stadtsanierung abgebrochen werden. Die Altstadt wird über eine Treppe von der Landstraße zwischen Rathaus und Kirche neu erschlossen, zudem entsteht ein Zugang von der Altstadt zum Schlossbrunnen. Für beide Projekte sind Kosten von 115 000 und 80 000 Euro veranschlagt worden, wobei an Zuschüssen 70 Prozent erwartet werden.Karl Heinemann vom Geschichtsverein regte an, die geplanten zusätzlichen Altstadtlaternen auch von dem Künstler Albert Völkl gestalten zu lassen. Hinweise sollen auf örtliche Besonderheiten gegeben werden, so auch auf die frühere Synagoge. „Wir wollen auch die Bürger für die Beteiligung an der Stadtsanierung gewinnen“, sagte Fraktionschef Rainer Runte. Daher sei es positiv, wenn neben dem Geschichtsverein der Verein Ortsbild Diemelstadt sich um den Erhalt des besonderen Flairs von Rhoden bemühten.

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