Forschung, Bildung, humanitäre Aufgaben

Internationalen Suchdienst ausbauen 

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Staatssekretär Mark Weinmeister, Hessische Staatskanzlei Wiesbaden (2.v.r.), MdL Armin Schwarz (l.), MdB Thomas Viesehon (rechts im Bild) und Bürgermeister Jürgen van der Horst mit Direktorin Floriane Hohenberg zu Besuch beim Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen.  

Der Internationale Suchdienst soll neben den humanitären Aufgaben als Institution für Forschung und Bildung ausgebaut werden.

Das kommende Jahr werde verstärkt dafür genutzt, den Neubau eines Archivgebäudes und die Kooperationen mit Universitäten und weiteren Bildungseinrichtungen vorzubereiten, sagt Bürgermeister Jürgen van der Horst, der das Projekt begleitet.

Der Standort Bad Arolsen ist gesichert, wie MdB Thomas Viesehon gestern bei einer Gesprächsrunde mit Staatssekretär Mark Weinmeister, MdL Armin Schwarz und der neuen ITS-Direktorin Floriane Hohenberg bekräftigte. Allerdings hatte der Bund nach Auskunft von Bürgermeister van der Horst auch eigene Gebäude in den Blick genommen.

Das Archiv bilde den eigentlichen „Schatz“ des ITS, so Suchdienst-Chefin Hohenberg. Die Sammlung von Millionen von Akten über Opfer des Nationalsozialismus ist 2013 von der UNESCO als Teil des Weltdokumentenerbes anerkannt worden.

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